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Das andere Lied: Was meint Rayan Sankaran damit?

Lesezeit: 2 Minuten In dem Buch "Das andere Lied" beschreibt Rayan Sankaran, dass in jedem Menschen eine nicht-menschliche Substanz schwingt, die alle seine Erfahrungen prägt und auch hervorbringt.

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Das andere Lied: Was meint Rayan Sankaran damit?

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Die drei Postulate des anderen Liedes von Sankaran

Das erste Postulat: Von allem, was man sagt, trifft auch das Gegenteil zu.

Sankaran beschreibt hier, dass die Art, wie wir auf eine Begebenheit reagieren, viel darüber aussagt, wie wir sie empfinden. Fühlen wir uns von einem anderen Menschen extrem angegriffen, wollen wir uns verteidigen oder flüchten. Andersherum verrät uns ein Fluchtimpuls von einem Menschen, dass er sich in Gefahr fühlt.

Das zweite Postulat Sankarans betrifft die besondere Empfindlichkeit eines Menschen
Jeder Mensch hat gewisse Themen, die immer wieder in seinem Leben auftauchen. Für einen Menschen steht die Ungerechtigkeit im Vordergrund und für einen anderen Menschen das Gefühl, im Leben zu kurz zu kommen. Andere Menschen sind stets um ihre Sicherheit besorgt und wieder andere Menschen haben immer wieder den Grundkonflikt zwischen zu viel und zu wenig Nähe zu lösen.

Diese besondere Empfindlichkeit können wir nicht beeinflussen. Sie ist einfach da und begleitet uns unser Leben lang. Sie verrät dem Homöopathen viel über "das andere Lied" in uns.

Das dritte Postulat: "Da draußen ist nichts und niemand außer Du selbst"
Das anzunehmen und zu verstehen, ist vielleicht für viele Menschen die größte Herausforderung. Sankaran führt hier aus, dass jeder Mensch durch seine spezielle Sensibilität für bestimmte Themen immer nur durch diese Brille gucken kann. Ist jemand besonders empfindlich gegenüber Ungerechtigkeiten, werden diese ihm in seinem Umfeld verstärkt auffallen.

Möglicherweise erlebt er ständig Situationen, in denen sein Gerechtigkeitsempfinden angesprochen wird. Sankaran meint, wir nehmen nur das an anderen wahr, was in uns eine Resonanz hat. Was wir also bei anderen wahrnehmen – egal ob es uns stört oder wir es mögen – es hat eine Resonanz in uns und sagt damit ebenso viel über uns aus wie über den anderen.

Die Beschaffenheit des anderen Liedes in uns
Sankaran meint, dass das andere Lied in einem Menschen entweder mineralisch oder pflanzlich oder tierisch gefärbt ist. Ein Mensch, der ein tierisches homöopathisches Mittel braucht, wird viel mit seiner Attraktivität beschäftigt sein. Sein Leben wird von Konkurrenzkämpfen und Überlebenstechniken geprägt sein.

In seiner Sprache werden sich Ausdrücke wie "Ich hab Dich zum Fressen gern" oder "von der Tarantel gebissen" und Redewendungen dieser Art finden. Während Menschen, die ein pflanzliches Mittel benötigen, mit ihrer großen Sensibilität zu tun haben und viel von ihrer Verletzlichkeit und Empfindlichkeit in der Anamnese zum Ausdruck bringen, sprechen Menschen, die ein mineralisches Mittel brauchen von ihrem Haus, ihrem Auto, ihren Geschäften, von Sicherheit und Struktur in ihrem Leben.

Hobbys und Freizeitaktivitäten erzählen von dem anderen Lied
Nicht nur die Beschwerden und wie jeder sie erlebt erzählen uns, welches andere Lied in uns schwingt, auch die Hobbys jedes Einzelnen geben wichtige Hinweise auf das andere Lied. Dabei ist nicht nur das Hobby an sich von großer Bedeutung. Entscheidend ist, wie der Mensch sein Hobby beschreibt. Was fasziniert ihn an seinem Hobby? Warum hat er gerade dieses Hobby gewählt?

Laut Sankaran wird ein Mensch in der Ausübung seiner Freizeitaktivitäten das gleiche Empfindungsmuster oder Aktivitätsmuster beschreiben wie in seiner Hauptbeschwerde. Fühlt er sich durch seine Beschwerden vielleicht eingeengt und festgebunden, berichtet er von früheren Fallschirmsprüngen wo er die unbegrenzte Weite des Himmels und die völlige Freiheit in der Bewegung geliebt hat.

Beides sind Pole eines Empfindungsmusters. Und diese verrät dem geübten Homöopathen, welches andere Lied in diesem Patienten schwingt.

Fazit:
Das andere Lied ist laut Sankaran ein Empfindungsmuster, das bei jedem Menschen seinen Erfahrungen zugrundeliegt. Entsprechend dieses Musters wird er in Stress-Situationen reagieren und auch auf dieser Grundlage durch diesen Filter seine Umgebung wahrnehmen und erleben. Auch die Beschwerden werden dieses Reaktionsmuster zeigen.

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