Naturheilkunde Praxistipps

Blasenentzündung mit Heilpflanzen-Teemischung behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Man sagt in der Naturheilkunde, dass es gegen jede Erkrankung im Organismus ein Kraut oder eine Heilpflanze wächst. Dies ist auch hier der Fall. Viele Frauen kennen das Problem der brennenden und schmerzhaften Miktion (Wasserlassen), die von einer Harnblasenentzündung herrührt. Die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung von Tee aus verschiedenen Heilpflanzen hat sich schon oft bezahlt gemacht.

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Blasenentzündung mit Heilpflanzen-Teemischung behandeln

Blasenentzündung mit Heilpflanzen-Teemischung behandeln

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Die Faktoren, die zu einem Harnweginfekt führen, können Sie beim Durchlesen meines verfassten Artikels „Harnblasenentzündung mit Schüßlersalzen begleitend behandeln erfahren. Hier finden Sie außerdem mehr über die Symptome eines Harnweginfektes und die Schüßlersalze, die dagegen helfen können. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Mischung von Tees gegen eine Blasenentzündung.

Folgende „Drogenmischung“ als Tee hat sich bei der Behandlung einer Zystitis praxismäßig bewährt:

  • Kamillenblüten 20.0 g
  • Bruchkraut 10.0 g
  • Bärentraubenblätter 30.0 g (+ 1 Messerspitze Natron)
  • Ackerschachtelhalm 10.0 g
  • Orthosiphonblätter 20.0 g

Da die Bärentraubenblätter nur ihre volle Wirkung basisch entwickeln können, ist es besser, dieser Teemischung bei der Zubereitung eine MS Natron hinzuzugeben. Man nehme von der Mischung 2 Teelöffel auf eine große Tasse und überschüttet dies mit ca. 200 ml kochendem Wasser (ca. 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen und 3 Tassen pro Tag lauwarm trinken; Anwendungsdauer 3 Wochen)

Durchspülungstherapie der Nieren und der Harnblase durch folgende Teemischung:

Achtung nicht anwendbar bei Ödemen verursacht durch eine Herz- und/oder Nierenschwäche!

Brennnesselblätter, Brennnesselwurzeln, Löwenzahnwurzeln, Birnenblätter und Brunnenkressekraut. Jeweils 20 g von jeder Pflanzensorte ergeben eine durchspülende, desinfizierende und Bakterien hemmende Drogenmischung.

Man nehme von der Mischung 2 Teelöffel auf eine große Tasse und überschüttet die Mischung mit ca. 200 ml kochendem Wasser (ca. 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen und 3 Tassen pro Tag warm pro Tag trinken; Anwendungsdauer ca. 2 Wochen)

Antibakterielle Drogenmischung bei Harnweginfekten

Hierzu nehme man Bärentraubenblätter mit 40.0 g, Buccoblätter mit 30.0 g, Birkenblätter mit 20.0 g und 10.0 g Birnenblätter.

Von dieser Teemischung werden 3 gehäufte Teelöffel mit einem halben Liter kaltem Wasser übergossen. Man lässt dies 12 Stunden abgedeckt stehen. Von diesem Tee sollte man drei Tassen pro Tag lauwarm trinken. (Anwendungsdauer: bis ca. 1 Woche nach überstandener Zystitis weitertrinken)

Bei chronisch rezidivierender Blasenentzündung kann mit folgender Teemischung gut behandelt werden:

  • Goldrutenkraut 20.0 g
  • Schafgarbenkraut 20.0 g (Allergiegefahr unbedingt beachten!!)
  • Ackerschachtelhalmkraut 20.0 g
  • Buccoblätter 10.0 g
  • Bruchkraut 10.0 g
  • Thymiankraut 10.0 g
  • Queckenwurzelstock 10.0 g

Zubereitung als Tee:

Zwei gehäufte Teelöffel mit ca. 250 ml kochendem Wasser übergießen, fünf bis sieben Minuten abgedeckt ziehen lassen. Drei bis vier Tassen über den Tag verteilt warm trinken (Anwendungsdauer: solange die Erkrankung anhält!).

Bildnachweis: absolutimages / stock.adobe.com

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