Computer Praxistipps

Anonym im Internet surfen

Lesezeit: < 1 Minute Wer im Internet surft, hinterlässt grundsätzlich nachverfolgbare Spuren. Diese sind übrigens nicht nur interessant für staatliche Organe, sondern auch für Hacker aller Art. Wenn Sie also nicht zum „gläsernen Surfer“ werden möchten, sollten Sie auf einen „Anonymizer“ zurückgreifen, der Ihre Spuren im Internet geschickt verwischt.

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Anonym im Internet surfen

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Ihr nachverfolgbarer Weg durchs Internet fängt bereits bei Ihrem Provider an. Er protokolliert jeden Anruf von Ihnen zwangsläufig minutiös mit und verbindet diese Information mit der Ihnen gegebenen IP-Adresse. Diese wiederum wird auf jedem Server gespeichert, den Sie besuchen, in jeder Mail, die Sie versenden, auf jedem FTP-Server, von dem Sie Dateien holen und so weiter.
Wer dem Abhilfe schaffen will, sollte eine Zwischenstelle einschalten, die die Verbindung von IP-Nummer auf dem besuchten Server zu Ihnen verwischt – also einen „Anonymizer“. Hierbei surfen Sie nicht mehr direkt im Internet, sondern benutzen einen Proxy-Server eines Anbieters im Internet. In den Logdateien der Serverbetreiber tauchen dann nur die IP-Nummern des Anonymizers auf.  

Es gibt zwei verbreitete Möglichkeiten, anonym zu surfen:
Diese Möglichkeit ist einfacher, aber auch langsamer und erfordert eben die Installation von Software. Laden Sie von www.anonymizer.com ein Plugin für den IE und installieren Sie dieses. Es gibt eine langsame, kostenlose Version und eine schnellere, sicherere für umgerechnet rund 120,- Mark im Jahr.
Die Nutzung ist dann sehr einfach und an- oder abschaltbar: Oben im IE erscheint ein rotes (kostenlos) oder blaues (kommerzielles) Schild als Button, den Sie vor(!) dem Besuch einer Seite einschalten können, um dort anonym zu surfen.

Wer „nichts zu verbergen“ hat, fragt sich „Ja und?“. Aber bedenken Sie auch: Man kann über obige Informationskette nicht nur belegen, welches „Schmuddelbild“ Sie sich möglicherweise angesehen haben, sondern sogar vollständige Nutzerprofile über Ihre Informationsgewohnheiten erstellen (was allerdings datenschutzrechtlich illegal ist). Sie können gleichwohl, übrigens ohne dass sie es selbst merken, zum „gläsernen Surfer“ werden.Achtung: Natürlich wird hierbei nur die Kette verlängert, allenfalls staatliche Organe können in Sonderfällen Zugriff auf die Daten des Anonymizers erhalten und so eben doch nachweisen, wer eine bestimmte Aktion im Internet ausgeführt hat.

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