Computer Praxistipps

Alten PC aufrüsten: Schnelle Hilfe mit diesen 4 Tipps

Lesezeit: 2 Minuten Neuere Computerspiele ruckeln und Ihre Programme laufen nicht mehr ganz flüssig? Dann müssen Sie sich nicht unbedingt gleich einen neuen Computer kaufen. Alternativ können Sie Ihren alten PC aufrüsten und im Vergleich zu einem Neukauf Geld sparen. Doch wie funktioniert dieses Aufrüsten?

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Alten PC aufrüsten: Schnelle Hilfe mit diesen 4 Tipps

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Nehmen Sie sich für die Aufrüstung genügend Zeit und analysieren Sie den Hardware-Bedarf genau.

1. Selbst den PC aufrüsten oder einen Fachmann beauftragen?

Die Antwort auf die wichtige Frage hängt von Ihren individuellen Vorkenntnissen und der Art der Aufrüstung ab. Generell kostet eine professionelle Aufrüstung mehr Geld. Sie müssen die nötige Hardware und den Fachmann bezahlen. Auf der anderen Seite kann beim professionellen PC Aufrüsten nichts passieren.

Kennen Sie sich mit Hardware eher weniger aus, dann sollten Sie lieber einen Fachmann beauftragen. Festplatten und Laufwerke lassen sich relativ einfach austauschen und dazu benötigen Sie keine großen Vorkenntnisse. Von einem Austausch der CPU (Prozessor) oder des Motherboards (Hauptplatine) sollten unerfahrene Computernutzer jedoch auf jeden Fall absehen.

2. Die vorhandene Hardware analysieren

Wenn Sie genügend Erfahrungen im Bereich der PC-Hardware besitzen, dann sparen Sie Geld und Zeit. Als Erstes sollten Sie sich aber Gedanken darüber machen, welche Dinge Sie benötigen.

Die wichtigste Hardware im Hinblick auf aktuelle Computerspiele sind CPU, RAM (Arbeitsspeicher) und Grafikkarte. Zu jedem Computerspiel finden Sie auf der Packung die nötigen Systemvoraussetzungen. Läuft das Spiel nicht mehr flüssig, dann wird Ihr Computer diese nicht vollständig erfüllen. Die empfohlenen bzw. optimalen Systemvoraussetzungen sind wichtig, wenn Sie das Spiel in der maximal möglichen Auflösung spielen möchten. Vergleichen Sie diese Voraussetzungen einfach mit der Hardware, die sich in Ihrem PC befindet.

Wenn Sie nicht wissen, was genau in Ihrem Computer verbaut ist, dann verwenden Sie ein kostenloses Hardware-Diagnosetool. Die Software zeigt Ihnen alle wichtigen Informationen. Diese können Sie mit Ihren Wunsch-Voraussetzungen vergleichen. Nun wissen Sie, wie Sie Ihren PC aufrüsten müssen.

3. Darauf müssen Sie beim PC aufrüsten achten

Am einfachsten lässt sich der Arbeitsspeicher eines Computers austauschen. Je nachdem, wie Ihre Speicherbänke auf dem Mainboard belegt sind, tauschen Sie einen Speicherriegel aus oder kaufen einen zusätzlichen. Durch einen größeren Arbeitsspeicher beschleunigen sich die Ladevorgänge bei Spielen und Programmen erheblich. Welchen Typ Arbeitsspeicher Sie benötigen, sehen Sie im Diagnose-Tool oder in Ihrer Mainboard-Anleitung.

Anspruchsvolle Computerspiele benötigen eine leistungsstarke Grafikkarte. Diese können Sie ebenfalls relativ einfach austauschen. Sie müssen vor dem PC Aufrüsten nur darauf achten, dass Sie eine Grafikkarte für die richtige Schnittstelle kaufen. Eine moderne Grafikkarte stecken Sie in die PCI Express-Schnittstelle auf Ihrem Motherboard. Der CPU-Austausch ist etwas aufwendiger. Diesen stecken Sie in einen Sockel auf dem Mainboard und bestreichen die CPU vorsichtig mit Wärmeleitpaste. Dann setzen Sie einen passenden Lüfter auf dem Prozessor.

4. Hardware-Bundles ermöglichen Ihnen eine preiswerte Aufrüstung

Sollte Ihr Board zu alt für eine neue CPU, Arbeitsspeicher oder Grafikkarte sein, dann müssen Sie das ganze Mainboard austauschen. Im Handel gibt es preiswerte Hardware-Bundles und diese bestehen aus CPU, Motherboard und RAM. Im direkten Vergleich zum Einzelkauf der Hardware sparen Sie viel Geld. Bei vielen Hardware-Bundles befinden sich der Prozessor und der Arbeitsspeicher bereits auf dem Mainboard und Sie sparen sich beim PC Aufrüsten Zeit.

Beim Einbau der Hardware müssen Sie sehr vorsichtig vorgehen. Erden Sie sich an einer Heizung und berühren Sie keine Chipsätze oder Leiterbahnen. Halten Sie sich strikt an die Anweisungen in den Anleitungen und verwenden Sie auf keinen Fall Kraft. Arbeiten Sie nur in Ihrem PC-Gehäuse, wenn der Rechner nicht mehr eingeschaltet und mit dem Netzkabel verbunden ist. Zur Sicherheit schalten Sie noch zusätzlich das Netzteil aus.

Die nötige Hardware bekommen Sie im Internet günstiger als in einem Computerladen vor Ort. Sie können Ihren Computer ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen aufrüsten.

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