Homöopathie Praxistipps

Aconitum napellus – Homöopathische Mittel für Katzen

Lesezeit: 2 Minuten Aconitum napellus enthält ein Pflanzengift, weshalb das Mittel erst ab der Potenzen D 6 und höher bei Katzen angewendet werden sollte. Aconitum wird bei Erkrankungen eingesetzt die besonders durch kalten Wind oder Zugluft bei der Katze entstanden sind.

2 min Lesezeit

Aconitum napellus – Homöopathische Mittel für Katzen

Lesezeit: 2 Minuten

Aconitum napellus – Anwendung für die Katze

Da die Pflanze sehr giftig ist und wird erst ab der Potenz D 4 apothekenpflichtig abgegeben. Wie bei allen homöopathischen Mitteln kommt es auch hier auf die Dosis, die ein Mittel zum Heilmittel machen, an. Durch die Potenzierung in der Homöopathie wird was vorher giftig war zu einem Heilmittel. Deshalb sollte man das Mittel erst ab der Potenzen D 6 und höher bei Katzen anwenden.

Aconitum hilft der Katze bei Erkrankungen die heftig und plötzlich entstehen oder durch kalten Wind bzw. Zugluft ausgelöst werden. Aconitum ist eines der stärksten Mittel in der Homöopathie mit einer besonderen Beziehung zu Herz- und Kreislauferkrankungen, dem Nervensystem und den Schleimhäuten. Es passt zu all den Katzen die sehr lebhaft und robust sind. Diese Katzen reagieren oft sehr heftig und schnell wenn sie krank werden, werden aber genauso schnell wieder gesund. Atemwegserkrankungen und Magendarmerkrankungen sind oft typisch für diesen Katzentyp.

Eingesetzt wird Aconitum u. a. bei:

  • Entzündungen, die schnell und heftig auftreten: z. B. am Zahnfleisch, Rachen, oder den Geschlechtsorganen
  • plötzlich heftig auftretendem Fieber
  • Bindehautentzündung
  • Erkältungen, bei denen Wind und Zugluft Auslöser waren
  • Grippesymptomen
  • starkem Durst bei Krankheit
  • Koliken, die durch kalten, trockenen Wind ausgelöst wurden
  • Blasenentzündungen, die durch trockene Kälte ausgelöst wurden
  • Ohrenschmerzen die nach kaltem Wind entstehen
  • Folgen von Schreck- und Schockerlebnissen

Verschlimmerung der Krankheitssymptome entsteht:

  • bei Unterdrückung von Absonderungen (wie Schleim, Urin)
  • Abends (vor Mitternacht)
  • nach einem Schreck

Der Krankheitsherd zeigt sich meist noch nicht sehr klar wenn Aconitum eingesetzt werden sollte. Hat sich eine Entzündung erst einmal bereits festgesetzt, ist es meist zu spät für Aconitum und es muss eines der Folgemittel wie Belladonna oder Ferrum phosphoricum zur Heilung der Symptome herangezogen werden.

Aconitum C30 kann zur Fiebersenkung 1x täglich 3 – 5 Globuli verabreicht werden, ebenso wählt man diese Potenz oder höhere um seelische Symptome zu beeinflussen.

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