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Homöopathie für Hunde: Aconitum napellus oder der Eisenhut

Lesezeit: < 1 Minute Aconitum napellus entwickelt ein bekanntes Pflanzengift. Um dieses Mittel für den Hund einzusetzen, wählt man meist Potenzen ab der D 6 und höher aus. Aconitum wird bei Erkrankungen des Hundes eingesetzt, die besonders durch kalten Wind oder Zugluft entstanden sind.

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Homöopathie für Hunde: Aconitum napellus oder der Eisenhut

Homöopathie für Hunde: Aconitum napellus oder der Eisenhut

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Aconitum napellus – Anwendung für den Hund

Da die Pflanze stark giftig ist, darf sie erst ab der D 4 apothekenpflichtig abgegeben werden. Wie bei allen homöopathischen Mitteln kommt es auf die Dosis an, damit ein Mittel heilend wirken kann und es zeigt sich wie der Begriff, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen, auch hier wieder greift. Nur durch die Potenzierung wird was vorher giftig war zu einem Heilmittel.

Aconitum ist bei Erkrankungen des Hundes zu wählen, die heftig und plötzlich entstehen oder durch kalten Wind oder Zugluft ausgelöst wurden. Es ist eines der stärksten Mittel in der Homöopathie mit besonderer Beziehung zu Herz- und Kreislauferkrankungen, dem Nervensystem und den Schleimhäuten.

Es passt zu Hunden, die meist sehr lebhaft und robust sind. Sie reagieren oft sehr heftig und schnell, wenn sie erkranken, werden aber genauso schnell wieder gesund. Atemwegserkrankungen und Magendarmerkrankungen sind oft typisch für diesen Arzneimitteltyp.

Eingesetzt wird Aconitum u.a. bei:

  • Bei heftig eintretenden Entzündungen z.B. am Zahnfleisch, Rachen oder den Geschlechtsorganen
  • Bei heftig auftretendem Fieber
  • Bei Bindehautentzündung
  • Bei Erkältungen, die durch Wind und Zugluft ausgelöst wurden
  • Bei Grippe
  • Bei starkem Durst bei einer Erkrankung
  • Bei einer Kolik ausgelöst durch kalten trockenen Wind
  • Bei einer Blasenentzündung ausgelöst durch trockene Kälte
  • Bei Ohrenschmerzen, die nach kaltem Wind entstehen
  • Bei den Folgen von Schreck- und Schockerlebnissen

Verschlimmerung der Krankheitssymptome besteht bei:

  • Unterdrückung von Absonderungen (Schleim, Harn)
  • Am Abend (vor Mitternacht)
  • Schreck

Der Krankheitsherd kann meist noch nicht lokalisiert werden, wenn Aconitum eingesetzt werden soll. Hat sich eine Entzündung festgesetzt und ist zu erkennen, ist es meist zu spät für Aconitum und es muss ein Folgemittel wie Belladonna oder Ferrum phosphoricum zur Heilung herangezogen werden.

Die D 30 oder C 30 wird meist zur Fiebersenkung angewendet, ebenso wählt man diese Potenz oder höher um seelische Veränderungen zu beeinflussen.

Bildnachweis: beavera / stock.adobe.com

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