Das homöopathische Mittel Aconitum napellus

Aconitum napellus: Blauer Eisenhut oder Sturmhut

Naturreich: Pflanze

Pflanzenfamilie: Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse)

Schlagworte für Aconitum:
Empfindlich, Nerven liegen blank, Reizbarkeit, Schock, nervöse Anspannung, Zittern, viele Gefühle gleichzeitig, starke Erregung durch Kleinigkeiten

Häufige Indikationen für Aconitum:
Halsschmerzen, Ohrenschmerzen, akute Fieberzustände, Neuralgien, Trigeminusneuralgien, Ischias, Endo- und Perikarditis, Schockmittel nach traumatischer Geburt

Beschwerden bei Aconitum:
Plötzlich, heftig, rot, trocken, heiß, Entzündung, Beschwerden durch kalten Nord- oder Ostwind

Art der Beschwerden bei Aconitum:
Stechende, brennende Schmerzen, Gefühl von Trockenheit, trockener Husten, trockene Schleimhäute, Schüttelfrost 

Auslöser bei Aconitum:
Kalter Ostwind, Kälte, Schock, kalt werden nach schwitzen, Komplikationen nach einer Operation

Modalitäten von Aconitum:
Verbesserung der Symptome durch: frische Luft,  
Verschlechterung der Symptome: abends, nachts, durch warme Zimmerluft

Psychisches Bild von Aconitum:
Ängstlich, große Unruhe und Angst, Angst in Bezug auf die eigene Gesundheit, Angst vor dem Tod, Verzweiflung wegen der Schmerzen

Dosierung: Aconitum
Akute Beschwerden:
Dreimal täglich 3-5 Kügelchen Aconitum in den Potenzen D6 oder D12
Oder
Einmalig ein Globuli Aconitum C30
Oder
Einmalig ein Globuli Aconitum C200

Wenn das psychische Bild sehr stark ausgeprägt ist, sind C-Potenzen wie die C30 oder die C200 von Aconitum angezeigt. Spielen sich die Beschwerden fast nur auf der körperlichen Ebene ab, sind die D-Potenzen von Aconitum napellus ausreichend.

Achtung: Schwere Schockzustände und Neuralgien sollten vom Arzt behandelt werden. Aconitum kann hier begleitend gegeben werden.