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Guerilla Marketing, virales Marketing oder trojanisches Marketing: Wo sind da die Unterschiede?

Guerilla Markerting, virales Marketing oder trojanisches Marketing? Das ist hier die Frage. Diese Begriffe scheinen der letzte Schrei in der Werbebranche zu sein. Zwar wurden diese Instrumente für den Mittelstand konzipiert, werden aber eher selten von ihm in Anspruch genommen. Viele kleine und mittlere Unternehmen wissen nicht einmal, was diese drei Marketing-Formen bieten und wo genau der Unterschied liegt.

Wenn man die Begriffe Guerilla Marketing, Virales Marketing oder Trojanisches Marketing googlet, findet man folgende Definitionen:

Trojanisches Marketing
"Trojanisches Marketing ist das konsequente, systematische Suchen, Identifizieren und Nutzen "trojanischer Pferde“. Ein trojanisches Pferd ist alles, was geeignet ist, auf indirekten, unkonventionellen Wegen, d. h. abseits von verstopften Informationskanälen, die Zielgruppe nachhaltig zu erreichen." (Quelle)

Guerilla Marketing
"Guerilla Marketing lässt sich in kommunikativ und strategisch definieren, wobei der erste, kommunikative Ansatz in der Marketingpraxis überwiegt. Ihm zufolge umfasst Guerilla Marketing Werbe- und Verkaufsförderaktionen, die überraschen bzw. sich am Rande der Legalität bewegen und "stören"." (Quelle)

Virales Marketing
"Virales ist eine Marketingform, die soziale Netzwerke und Medien nutzt, um mit einer meist ungewöhnlichen oder hintergründigen Nachricht auf eine Marke, ein Produkt oder eine Kampagne aufmerksam zu machen. Wenngleich die epidemische Verbreitung der einer Mundpropaganda ähnelt, ist Virales Marketing nicht mit dieser zu vergleichen, da bei der Mundpropaganda die Initiierung der Verbreitung für gewöhnlich von neutralen Teilnehmern ausgeht." (Quelle)

Es fällt auf, dass alle drei Formen die Gemeinsamkeit haben, dass es sich um eine Werbeform handelt, welche Überraschung, Witz oder Verwunderung bei der Zielgruppe erreichen soll. Dadurch soll die Botschaft länger in den Köpfen der Menschen bleiben. Alle drei Werbeformen sind davon geprägt, dass sie, wie jede Werbung, nur für eine kurze Dauer wirken, und zwar mit dem Ziel, die Mundpropaganda zu beschleunigen.

Guerilla Marketing findet in juristischer Grauzone statt
Während Guerilla-Werbung aus juristischer Sicht von Spiegel Online als Grauzone bezeichnet wird, scheint virale oder trojanische Werbung rechtlich korrekt abzulaufen.

Trotzdem finden sich auch Beispiele, wie diese drei Marketingformen ineinander greifen können, so dass eine Differenzierung für Laien schwierig ist. Trojanisches Marketing z. B. wird auch als Teilbereich des Guerilla Marketing bezeichnet. Spannende Guerilla Marketing-Aktionen, die im Online-Bereich laufen, können sich wie ein Lauffeuer rasch über das Internet verbreiten, ebenso wie das virale Marketing.  

Was auch immer Sie tun: Wenn Sie werben wollen, dann tun Sie es anders als Ihr Wettbewer.

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Ekaterina Arlt