Gesprächsführung

Wie Sie Ihre Kommunikation besser nutzen können: Grundgedanken

Wie Sie Ihre Kommunikation besser nutzen können: Grundgedanken
geschrieben von Dr. Britta Kanacher

Sie können Ihre Kommunikation besser für Ihren Erfolg nutzen, wenn Sie sich Ihrer Kommunikation bewusst werden und gegebenenfalls Ihren Kommunikationsschwerpunkt verändern. Kommunikation ist der Weg zum Ziel – dies ist jedoch abhängig davon, ob Sie den richtigen Weg gewählt haben.

Kommunikation besser nutzen: die eigenen Beweggründe hinterfragen

Die Kommunikation ist immer auch Ausdruck eigener menschlicher Bedürfnisse. Ein Mensch wird durch die Kommunikation prinzipiell:

  • seinem Bedürfnis nach sozialen Kontakten gerecht,
  • seinen Platz in der Gesellschaft finden, indem er in der Kommunikation die Anerkennung oder Ablehnung der Anderen erfährt,
  • seine eigene Persönlichkeit definieren lernen, da er die Rückmeldungen der Mitmenschen auf sein Handeln registriert und seine Handlungen entsprechend abstimmt,
  • letztlich sein eigenes Sicherheits- und Zufriedenheitsempfinden hieraus ableiten.

Kommunikation besser nutzen: eigene Erfahrungen bewerten

Der Mensch existiert zwar als individuelles Einzelwesen, doch seine Einschätzung der eigenen Persönlichkeit ist wesentlich von den Erfahrungen in der Kommunikation mit anderen abhängig.

Nur wenigen Menschen macht es überhaupt nichts aus, Abneigung durch andere zu erfahren. Jegliche Erfahrung von Abneigung oder Ablehnung kratzt am Selbstwertgefühl. In der Kommunikation mit Mitmenschen Anerkennung zu erfahren, hebt jedoch dieses Selbstwertgefühl.

Aus diesem Grund spielen die in der Kindheit erlebten Erfahrungen von Anerkennung und Ablehnung in der Kommunikation eine besondere Rolle. Diese Erfahrungen prägen vielfach verdeckt die Kommunikationsstrukturen, wie sie im Erwachsenenalter gelebt werden.

Deshalb sollten diese überdacht werden. Fragen Sie sich, ob und wie Sie in Ihrer Kindheit Ablehnung oder Anerkennung in der Kommunikation erfahren haben. Wurde Anerkennung oder Ablehnung direkt oder eher indirekt geäußert? Hatten Sie eine Chance, sich gegen Ablehnung zu wehren, oder wurde keine Widerrede geduldet? Fragen wie diese helfen, die eigenen Kommunikationsstrukturen zu hinterfragen.

Über Ihren Experten

Dr. Britta Kanacher

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