Geldanlage

So funktioniert effektives Money Management

Egal, wie viel Geld Ihnen zur Verfügung steht, ist es nicht der richtige Ansatz, zu sagen: “Ich habe nicht genug Geld, um es zu verwalten.” Stattdessen ist der folgende Ansatz richtig: “Wenn ich anfange, richtig mit meinem Geld umzugehen, kann ich meinen Wohlstand vergrößern.” Wie Sie erfolgreich Ihr Einkommen verwalten, zeige ich Ihnen am Beispiel des Money-Management-Ansatzes von T. Harv Eker.

Effektives "Money Management" bringt Ihre Finanzen nach vorne

Sie haben sicherlich von den Lotto-Gewinnern gehört. "Die Glücklichen", könnten Sie sich vielleicht denken. Doch sind sie wirklich glücklich? Etwa 80 Prozent der Lotto-Gewinner sind nach einer kurzen Zeit wieder Pleite. Und im Umkehrschluss, haben Sie bestimmt von den "Self-Made"-Millionären gehört, deren Vermögen nachhaltig steigt.

Was unterscheidet diese zwei Gruppen von Menschen?

Reiche Menschen sind nicht klüger oder begabter, als arme Menschen. Das, was sie beherrschen, ist die positive Einstellung zu ihren Finanzen. Der Unterschied zwischen dem finanziellen Erfolg und dem Misserfolg ist die Art und Weise, wie Sie mit Ihrem Geld umgehen. Und das ist ganz simpel: Um "Geldmeister" zu werden, müssen Sie zunächst Ihr Geld richtig verwalten.

Money Management: So verteilen Sie Ihr Einkommen

T. Harv Eker gehört ebenfalls zu den "Self-Made"-Millionären. Sein Ansatz besteht darin, das zur Verfügung stehende Einkommen, auf die folgenden sechs Konten zu verteilen:

1. FFA (Financial Freedom Account): Ihr Konto für finanzielle Freiheit, wo Sie zehn Prozent Ihres Einkommens einzahlen. Für dieses Geld kaufen Sie dann Wertpapiere, Immobilien und/oder beteiligen sich an dividendenstarken Unternehmen. Dieses Konto sollte niemals leer werden, denn das ist eine "goldene Gans", die Ihnen nachhaltig Eier bringt.

2. NEC (Necessities): Ihr Konto für die Lebensunterhaltungskosten, wo Sie etwa 55 Prozent Ihres Einkommens einzahlen. Davon finanzieren Sie Ihre Miete und die Mietnebenkosten, Versicherungen, Essen und Trinken.

3. EDU (Education): Weiterbildungskonto. Hier zahlen Sie 10 Prozent Ihres Einkommens ein. Davon finanzieren Sie alle Weiterbildungsmaβnahmen, wie Bücher, Schulungen und Seminare, Workshops, Bildungsreisen usw. Dieser Topf ist sehr wichtig, denn je mehr Sie in Ihre Weiterbildung investieren, desto schneller wachsen Sie und umso schneller wächst auch Ihr Einkommen.

4. LTSS (Long Term Saving for Spending): Dieses Konto wird für langfristige Ausgaben eingeführt und hier werden ebenfalls zehn Prozent Ihrer Einnahmen eingezahlt. Davon finanzieren Sie die Anzahlungen für Ihre eigene Immobilie oder den Kauf eines neuen Fernsehers.

5. GIVE (Giving): Das ist ein Spendenkonto, wo Sie fünf Prozent Ihrer Einnahmen einzahlen. Unterstützen Sie mit diesem Budget gemeinnützige Zwecke, wie Vereine, Stiftungen, Nachbarschaftshilfen, Sportvereine, Tierheime. Und denken Sie auch daran, dass Sie neben Geld auch Ihre Zeit in diese Vorhaben investieren können.

6. PLAY: Das ist Ihr Spaßkonto, das regelmäßig mit zehn Prozent Ihrer Einnahmen gefüttert werden sollte. Wichtig dabei ist, dass Sie diesen Betrag auch regelmäßig ausgeben und er Ihnen wirklich Freude bringt. Gönnen Sie sich also die Uhr der Marke Rolex, eine entspannende Massage oder laden Sie Ihre Freunde zu einem tollen Essen ein.

Fangen Sie noch in diesem Monat an!

Es spielt keine Rolle, wie viel Ihr monatliches Einkommen beträgt, fangen Sie noch in diesem Monat an, es auf die mehrere Konten zu verteilen. Es besteht keine Grenze, ab wann Sie mit dem Money Management anfangen sollten, denn wenn Sie es meistern, mit kleineren Beträgen richtig umzugehen, fällt es Ihnen auch leichter, mit größeren Summen erfolgreich zu sein.

Es handelt sich also nicht um die bestimmte Höhe eines Geldbetrages, es handelt sich vielmehr um eine Gewohnheit, für den Umgang mit Geld als solches.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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Magdalena Szarafin