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Werden Sie Ihrer Vorbildfunktion gerecht

Lesezeit: 2 Minuten Junge Menschen brauchen Vorbilder. Dieser abgedroschene Satz ist nach wie vor gültig. Für Jugendliche könnten das ihre Eltern sein (sind es aber nur ganz selten), ihre Sporttrainer, aber auch Sie als Ausbilder. Stellen Sie sich darauf ein und werden Sie Ihrer Vorbildfunktion gerecht!

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Werden Sie Ihrer Vorbildfunktion gerecht

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Wer Vorbild sein will, der muss manchmal auch gegen den Strom schwimmen. Er macht dann nicht das, was „angesagt“ ist und was daher alle machen. Dafür ist er aber jungen Menschen ein gutes Vorbild. Das gilt auch für Sie als betrieblicher Ausbilder.

Manche Kollegen sind als Vorbilder alles andere als geeignet, arbeiten aber mit Auszubildenden zusammen. Sie sollten daher einen Ausgleich schaffen und zeigen: Vorbildliches Verhalten muss keineswegs spießig sein, sondern fördert vielmehr das harmonische Miteinander im Betrieb.

Geht es beispielsweise um Sicherheitsvorschriften, dann kommt es zunächst einmal etwas uncool rüber, wenn sich ein erfahrener Kollege penibel daran hält. Im Dachdeckerhandwerk hat das schon manch einem Kollegen – und auch manch einem Azubi mit schlechten Vorbildern – das Leben gekostet. In anderen Branchen sind die Risiken zum Teil geringer, aber keineswegs bei null. Fazit: Geht es um die Sicherheit im Betrieb, leben Sie dem Azubi nicht nur korrektes Verhalten vor, sondern animieren auch Ihre Kollegen, das genauso zu tun.

Vorsicht: Lästern und Mobbing liegen nahe beieinander

Auch beim Thema Lästern und Ehrlichkeit benehmen sich manche Mitarbeiter wie die Axt im Walde. Da wird über jeden gelästert, der gerade zur Tür hinausgegangen ist. Das kann auch schon mal den Chef treffen.

Steht dieselbe Person solchen wenig angenehmen Kollegen gegenüber, wird dagegen eifrig geschleimt. In extremer Form, dauerhaft ausgeübt und zielgerichtet praktiziert kann ein solches Verhalten auch als Mobbing gewertet werden. Sie als Ausbilder haben hier ein Auge für die Situation. Selbstverständlich lästern Sie nicht mit und natürlich klären Sie den Azubi darüber auf, welches Verhalten richtig ist.

Und wenn es die Kollegen mit den Arbeits- und Pausenzeiten nicht so ernst nehmen, auch dann kann das keine gute Vorbildwirkung für Auszubildende haben. Gibt es bei Ihnen Arbeitsbereiche, in denen man es mit der Arbeitszeit nicht so genau nimmt, animieren Sie die Kollegen (schon im eigenen Interesse, Stichwort: Arbeitszeitbetrug), den Auszubildenden kein schlechtes Vorbild zu geben.

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