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Sind Sie für den Azubi als Ausbilder ein gutes Vorbild?

Lesezeit: 2 Minuten Vorbilder sind wichtig für junge Menschen. Man schaut sich an ihnen Verhaltensweisen ab und kopiert diese häufig. Allerdings dienen die eigenen Eltern für Jugendliche und junge Erwachsene nur bedingt als dazu. Der Ausbilder im Betrieb eignet sich als Vorbild schon eher.

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Sind Sie für den Azubi als Ausbilder ein gutes Vorbild?

Lesezeit: 2 Minuten

Im Alter zwischen 16 und 20 suchen Menschen nach Orientierung. Sie nehmen sich daher Personen als Vorbild, die sie sympathisch finden, die es zu etwas gebracht haben und von denen sie den Eindruck haben, dass sie sie verstehen. Auszubildende, die in einer schwierigen Lebensphase die Schule verlassen und anschließend mindestens 3- bis 4-mal in der Woche den Ausbildungsbetrieb aufsuchen, finden geeignete Vorbilder in ihrem neuen beruflichen Umfeld. Gerade ältere Kollegen, zum Teil auch Führungskräfte, vor allem aber auch der Ausbilder, mit dem täglich zusammengearbeitet wird, sind hier geeignet.

Dieser Tatsache sollten Sie sich selbst als Ausbilder bewusst sein. Ihr Verhalten im Betrieb und Ihre Arbeitseinstellung werden ganz genau registriert. Das kann ganz schön anstrengend sein. Denn Sie wissen genau: Auch Ihre Schwächen könnten von jungen Menschen, die nach Orientierung suchen, kopiert werden.

So sind Sie konkret ein gutes Vorbild für den Azubi

  1. Seien Sie ein Vorbild in Sachen Arbeitssicherheit.
  2. Gerade in handwerklichen Berufen spielt die Arbeitssicherheit eine große Rolle. So sollte sich jeder Arbeitnehmer, der auf dem Bau in schwindelnde Höhe beschäftigt ist, absichern. Möglicherweise finden es junge Menschen aber cool, auf Sicherheitsmaßnahmen zu verzichten. Gehen Sie daher mit gutem Beispiel voran und sichern Sie sich lieber einmal zu viel als einmal zu wenig ab.
  3. Halten Sie die Arbeits- und Pausenzeiten ein. Dieser Hinweis gilt in beide Richtungen: Zum einen sollten Sie dem Azubi nicht beibringen, Pausen endlos zu überziehen und damit den eigenen Arbeitgeber ein Stück weit auch zu betrügen. Auf der anderen Seite wären Sie auch dann ein schlechtes Vorbild, wenn Sie ohne Pausen durcharbeiten. Pausen sind wichtig für die Erholung und gerade junge Menschen benötigen diese. Seien Sie auch hier ein gutes Vorbild.
  4. Leben Sie kollegiales Verhalten vor. Dieser Punkt ist ebenfalls von besonderer Wichtigkeit. Kollegen, die "hinten herum" reden, gibt es ohnehin genug. Sie sind keine guten Vorbilder Ihrer Azubis. Leben Sie als Ausbilder vor, dass nicht hinter dem Rücken von Mitarbeitern oder sogar Vorgesetzten gelästert wird. Bringen Sie dem Auszubildenden vielmehr bei, dass man Kritik sachlich und offen äußern sollte. Nur dann erreicht man möglicherweise die gewünschten Veränderungen.

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