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Was Sie als Teamleader wissen sollten

Lesezeit: 3 Minuten Jeder Manager hat Ziele, die es zu erreichen gilt. Alleine schafft er dies jedoch kaum. Um seine Ziele zu erreichen, muss er ein Team von Experten um sich herum aufbauen, welches ihm dabei hilft. Jeder Mensch hat Vor- und Nachteile. Die Spezialitäten jedes Einzelnen sind geprägt durch den persönlichen Hintergrund gepaart mit den natürlichen Talenten, der Ausbildung und Berufserfahrung.

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Was Sie als Teamleader wissen sollten

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Der Grundstein einer guten Teamarbeit – Die Kommunikation

Ist die Kommunikation reibungslos und schnell und wird das Team zeitnah informiert, werden Missverständnisse vermieden. Richtiges Kommunizieren ist der Grundbausstein einer jeden Teamarbeit. Den Dialog fördern, nicht die Diskussion sollte das Ziel sein, denn Gemeinsamkeit ist die Stärke eines jeden Teams.

Diese wird durch Dialoge geschaffen. Auf Dialogbasis zu kommunizieren ist eine Kultur, die zunächst einmal entstehen muss, denn in den meisten der Fälle endet die Kommunikation in einer Diskussion, in der eine Meinung gegen eine andere steht. Gemeinsam in der Lage zu sein, eine Problemstellung zu reflektieren ist das Ziel. Hier einige Bausteine dafür.

Offenheit und Ehrlichkeit

Ein offenes und ehrliches Miteinander kreiert eine gute Arbeitsatmosphäre, die wiederum effizientes Arbeiten ermöglicht.

Soziale Kontaktfähigkeit der Teammitglieder

Kommunikation kann nur stattfinden, wenn die Bereitschaft und Fähigkeit bei den Teammitgliedern dafür vorhanden ist. Diese sollte gefördert und unterstützt werden.

Teamschwächen offenlegen und eliminieren

Jedes Team hat seine Schwächen und Stärken. Es gilt die Schwächen zu reduzieren und die Stärken zu fördern. Konzentrieren Sie sich als Manager jedoch nicht zu stark auf die Reduktion der Schwächen, das verbraucht zuviel Teamenergie. Konzentrieren Sie sich auf die positiven Seiten und bauen Sie dies aus.

Reibungsloser Informationsaustausch

Die Information zwischen Ihren Teammitgliedern muss fließen, was bedeutet, dass jedes Teammitglied Informationen schnell weitergibt.

Gesprächsstil

Keiner im Team sollte den Eindruck gewinnen, dass ihm von anderen Teammitgliedern Vorschriften gemacht werden. Es ist wichtig, dass der Gesprächsstil auf Vorschlagsbasis geschieht und nicht auf Instruktionsbasis.

Konstruktive Beitragskritik

Der Fokus beim Dialog sollte auf der positiven Bewertung der einzelnen Beiträge liegen. Es ist wichtig, dass das Team lernt, jedem Beitrag das Machbare zu entziehen und sich nicht darauf zu konzentrieren, darüber zu debattieren, was nicht machbar ist. Lenken Sie Ihr Team in diese Richtung.

Kommunikationsbereitschaft fördern

Sicherlich gibt es innerhalb eines Team immer Teammitglieder, denen es leichter fällt, sich zu äußern und einen Beitrag zu leisten als andere. Fördern Sie die Kommunikationsbereitschaft der "Stillen", indem Sie sie aktiv zum Beitrag auffordern und ihnen die nötige Sicherheit geben, die zukünftig zu mehr Selbstvertrauen führt. Die Art der Wertschätzung, die Sie dem Beitrag eines solchen Teammitglieds zollen, fördert dies.

Respekt

Jedem Teammitglied muss Zeit gegeben werden, seinen Beitrag zu leisten. Von daher sollte man sie/ihn grundsätzlich ausreden lassen. Unterbrechungen von anderen Teammitgliedern sollten in diesem Fall unterbunden werden.

Stärken und Schwächen erkennen und nutzen

Die Kollegen untereinander sollten die Stärken eines jeden einzelnen erkennen, diese nutzen und von ihnen lernen. Das ist nicht immer einfach und bedarf einiger Unterstützung und Förderung.

Aktives Zuhören

Ein Dialog kann nur stattfinden, wenn auch zugehört wird, sonst wird er zum Monolog. Zuhören ist die Basis einer jeden Kommunikation. Zuhören bedeutet dabei nicht nur, das Teammitglied ausreden zu lassen, sondern zu versuchen, das Teammitglied zu verstehen und das Gesagte zu verarbeiten.

Vermutungen und Interpretationen

Eine der größten Fehler in der Kommunikation, die zu Missverständnissen und Verhärtungen führt. Vermutungen und Interpretationen sind für Sie als Teamleiter als auch für alle anderen Teamleiter tabu! Wenn man etwas nicht verstanden hat, dann sollte man nachfragen.

Bestätigen

Zur eigenen Sicherheit und als Bestätigung für das Teammitglied, sollten sie das Gesagte in Ihren eigenen Worten nochmals wiederholen.

Was sagen die Experten dazu?

Ein gutes Modell zur effektiven Entwicklung und Förderung von Teamarbeit ist das Action-Centred-Leadership Programmn von John Adair. John Adair ist eine Koryphäe in Sachen Führung (Leadership). Er wurde für die Entwicklung der "drei verbundenen Kreise" bekannt, wobei diese die drei Aufgabenbereiche eines Managers oder Teamleaders darstellen: Die Aufgabe (Task) – Das Team – Der Einzelne (Individual).

Adair reduzierte seinerzeit die notwendigen Führungsqualitäten von Teamleitern dahingehend, dass er völlig von der Idee abließ, dass ein Manager außergewöhnliche Talente und Fähigkeiten haben muss, um erfolgreich zu sein und konzentrierte sich auf das, was tatsächlich seine Aufgabe ist, nämlich die Verantwortung für die Aufgabe, für das Team und für den Einzelnen, wobei jeder der drei einen Kreis im Adair-Modell repräsentiert.

Der Grund für die Überlappung der Kreise ist folgender:

  • die Aufgabe kann nur durch das Team erledigt werden und nicht nur durch den Einzelnen,
  • das Team kann die Aufgabe nur erledigen, wenn jeder Einzelne voll entwickelt ist und
  • der Einzelne benötigt die Aufgabe, um eine Herausforderung und Motivation zu haben.

In der Praxis sieht das wie folgt aus:

  1. Die Aufgabe muss definiert und mit klaren Zielvorgaben gestellt werden.
  2. Richtige Planung, die auch in Erwägung zieht, dass es immer mehrere Methoden gibt, die zum Erreichen eines Ziels führen, das heißt, die Entwicklung von Alternativen.
  3. Das Team informieren und einen Teamgeist kreieren, wobei Energien gebündelt und Synergien genutzt werden. Dazu muss man jeden Einzelnen genau kennen.
  4. Regelmäßige Kontrollen, um Maximalergebnisse mit Minimalaufwand zu erzielen.
  5. Ergebnisse richtig bewerten, aus Fehlern lernen und somit die Leistung steigern.
  6. Das Team motivieren durch: Belohnungen und Geschenke/Boni (externe Anreize) und Interne Anreize wie z.B.  Erfolgserlebnisse feiern.
  7. Das Team organisieren, das heißt sich selbst und andere organisieren durch gutes Zeitmananagement, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und Delegieren.
  8. Vorbild sein und Exempel statuieren, das vom Team erkannt und kopiert wird.

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