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Verketten von Funktionen und Formeln

Lesezeit: 1 Minute Excel bietet sehr viele Möglichkeiten anhand von Funktionen und Formeln zum Ergebnis zu kommen. Dabei gibt es viele Formeln, die bereits fix und fertig sind und andere Formeln müssen erst durch das Verketten von Funktionen erstellt werden. Ich zeige Ihnen das mal anhand eines Beispiels.

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Verketten von Funktionen und Formeln

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Ich möchte zum Beispiel wissen, ob ein Wert auch in einer anderen Tabelle vorhanden ist. Dies kann ich herausfinden durch die Funktionen WENN, ISTFEHLER und SVERWEIS. Wenn ich eine Formel mit mehreren Funktionen erstelle, ist es wichtig, dass Sie sich die Funktionen nach und nach erarbeiten. Ich fange also erstmal mit einer Funktion an und prüfe, ob diese funktioniert. Das heißt, wenn ich einen Wert mit einer anderen Tabelle vergleichen möchte, dann könnte ich die Funktion SVERWEIS nutzen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass der Wert in der Zelle A1 steht und die Vergleichstabelle in E1 bis E100.

Die Funktion SVERWEIS würde dann wie folgt aussehen

= SVERWEIS(A1;E1:E100;1;0)

Diese Funktion könnte zum Beispiel in der Zelle B1 stehen. Damit bekomme ich heraus, ob die Werte übereinstimmen. Wenn der Wert nicht vorhanden ist, dann bekomme ich als Meldung "#NV". Um diesen Fehler abzufangen, benutze ich die Funktion ISTFEHLER. Diese Funktion prüft, ob ein Fehler auftaucht oder nicht. Wenn ein Fehler auftaucht, dann wird der Wert wahr zurückgegeben.

Die Zelle B1 wird also wie folgt erweitert

= ISTFEHLER(SVERWEIS(A1;E1:E100;1;0))

Wenn der Wert vorhanden ist, wird der Ausdruck falsch zurückgegeben, weil dann kein Fehler auftaucht, und im umgekehrten Fall wird der Wert wahr zurückgegeben.

Jetzt mach ich noch eine Wenn-Abfrage, mit der ich bestimmen kann, welcher Wert zurückgegeben werden soll.

Die Zelle B1 sieht dann wie folgt aus

=WENN(ISTFEHLER(SVERWEIS(A1;E1:E100;1;0));"nicht vorhanden";"vorhanden")

Jetzt wird also bei einem vorhandenen Wert der Ausdruck "vorhanden" geschrieben und bei einem nicht vorhandenen Wert der Ausdruck "nicht vorhanden".

Damit kann man mehr Komfort in seine Tabellen bringen, in dem Sie einfach verschiedenste Funktionen miteinander kombinieren. Wichtig ist immer, dass Sie eine Funktion nach der anderen aufbauen und zwischendurch alles immer aus testen, so dass zum Schluss die Formel hundertprozentig funktioniert.

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