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Unbedingt im Ausland vermeiden! Die peinlichsten Anglizismen

Lesezeit: 2 Minuten Viele Anglizismen haben Einzug in unseren sprachlichen Alltag gehalten. Das Handy, das Public Viewing, der Body Bag und viele mehr sind nicht mehr wegzudenken. Doch Achtung: Viele dieser Begriffe meinen im Englischen etwas anderes. Und dann kann es – beispielsweise im Urlaub oder auf Geschäftsreise – für Sie schnell schwer peinlich werden. Lesen Sie hier die Liste der peinlichsten Anglizismen.

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Unbedingt im Ausland vermeiden! Die peinlichsten Anglizismen

Unbedingt im Ausland vermeiden! Die peinlichsten Anglizismen

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Sie wollen mobil telefonieren? Fragen Sie nicht nach einem „Handy“!

Sie sind unterwegs und müssen dringend mal telefonieren? Dann fragen Sie bitte nicht nach einem Handy. Dieser Begriff steht im Deutschen für ein Mobiltelefon. Im Englischen aber für „nützlich, handlich, geschickt“. Wenn Sie ein Mobiltelefon benötigen, fragen Sie bitte nach einem „mobile“ oder aber einem „cellular phone“ (umgangssprachlich auch „celly“).

Das Public Viewing ist kein Rudelgucken!

Ja, da haben wir gerade die Fußball-Europameisterschaft hinter uns. Public Viewing ist in aller Munde. Auf der Fanmeile in Berlin versammelten sich Hunderttausende zum Rudelgucken. Jetzt stellen Sie sich mal vor, Sie sind als Deutscher in den USA und wollen Geschäftspartner zum Public Viewing überreden. Die werden Sie verstört anschauen. Denn dort steht der Begriff für das öffentliche Aufbahren prominenter Verstorbener. In England wird man Sie eher ratlos anschauen. Da gibt es den Begriff nämlich erst gar nicht.

Zum Kino in den Blockbuster? Das ist nicht der angesagte Erfolgsfilm!

Sie wollen einen gemütlichen Abend mit netten Menschen im Kino verbringen? Dazu laden Sie besser nicht lauthals zum Blockbuster ein! Denn Blockbuster sind im Englischen nicht das, was man in Deutschland etwa unter „aktueller Erfolgsfilm“ versteht. Blockbuster stehen für schweres Kriegsgeschütz. Im 2. Weltkrieg waren das die Luftminen, die ganze Wohnblocks gesprengt haben und unendlich viel Leid brachten.

Der Body Bag ist kein modisches Schmuckstück!

Sie wollen in England oder den USA über die Einkaufsmeile bummeln und weisen Ihre Begleiter darauf hin, dass Sie zuerst einen Body Bag – eine Umhängetasche – brauchen? Vorsicht! Denn Ihre Begleiter werden darunter nämlich einen Leichensack verstehen, in dem etwa getötete Soldaten zurück ins Land gebracht werden. „Body“ steht auch für „Leiche“!

Sonst ist der Zug für Sie abgefahren: Geschäftspartner bitte nicht zum Rail and Fly drängen!

Schlimme Fehlleistung der Deutschen Bahn. Ein Beispiel: Sie sind mit Geschäftspartnern auf der Reise und wollen schnell per Zug über die Schiene zum Flughafen. Setzen Sie bitte nicht auf das Denglisch-Ungetüm der Deutschen Bahn. Was gemeint sein soll als „Schiene und Zug“, versteht sich für den Engländer anders. „To rail“ heißt „fluchen“ oder „schimpfen“. Bahn verpasst – und zwar das Informieren im Vorfeld einer Neueinführung. Sie laden mit „rail & fly“ zum „fluche und fliege“ ein.

Bildnachweis: merla / stock.adobe.com

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