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Stressmanagement: 3 Vorschläge für eine erfolgreiche Erholung

Lesezeit: 2 Minuten Wer ständig unter Anspannung und hohem psychischem Druck steht, braucht regelmäßige Erholung. Eine Binsenweisheit, doch warum fällt das vielen Menschen so schwer? Was hindert sie daran, eine vernünftige Balance zwischen voller Beanspruchung und gezielter Entspannung herzustellen? Die folgenden Vorschläge zum Stressmanagement sollen dabei helfen, der Erholung wieder den Stellenwert zu geben, der ihr gebührt.

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Stressmanagement: 3 Vorschläge für eine erfolgreiche Erholung

Stressmanagement: 3 Vorschläge für eine erfolgreiche Erholung

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Vorschlag für Ihr Stressmanagement: Bleiben Sie auf dem Teppich

Überzogene Leistungsansprüche an sich selbst verbauen jede sinnvolle Erholung – Stichwort Workaholic. Wenn Sie Ihre Arbeit über alles stellen oder meinen, unersetzbar zu sein, dann dehnen Sie die Arbeitszeit bis weit in die Freizeit aus, beanspruchen Ihren Körper übermäßig  und  – was noch schlimmer ist – ignorieren augenscheinliche Ermüdungsanzeichen. Das birgt die Gefahr, die Selbstheilungskräfte des Körpers gar nicht erst zum Zuge kommen zu lassen und die eigenen Möglichkeiten (sprich körperliche Fitness und Kraft) zu überschätzen.

Hier ist für Ihre Stressmanagement ein Perspektivwechsel hilfreich. Testen Sie es einfach mal aus, ob Pausen Sie wirklich in Ihrem Arbeitseifer bremsen oder ob Sie dadurch nicht tatsächlich effizienter werden und Zeit sparen. Decken Sie typische Stressfallen auf und finden Sie den Mut, wieder an sich selbst zu denken.

Stressmanagement-Vorschlag 2: Lassen Sie sich auch mal treiben

Wer tagsüber in seinem Job stark eingespannt ist, häufig Überstunden macht und kaum Freizeit hat, will diese besonders intensiv nutzen. Da fällt es schwer, einfach nur ruhig dazusitzen oder zu liegen, ein Buch zu lesen oder die Gedanken schweifen zu lassen. Denn der Zwang ist da, aus jeder Stunde Freizeit etwas machen zu wollen. So wird das betriebliche Effizienzdenken in die Freizeit übertragen und nimmt manchmal kuriose Formen an.

Sie wollen sich beispielsweise zum Schlafen zwingen und wundern sich, warum das nicht funktioniert. Sie wollten zwar, aber Ihre Gewohnheiten wollten nicht. Denn Sie können Erholung nicht vorprogrammieren. Wird das Einschlafen selbst zum Stress, wachen Sie am nächsten Morgen nicht erholt, sondern wie gerädert auf. Lassen Sie deshalb auch mal los und die Dinge auf sich zu kommen. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, sondern genießen Sie Ihre kostbare freie Zeit ohne Hektik.

Vorschlag 3: Achten Sie auf körperliche Signale zur Erholung

Wer viel und zu lange arbeitet, bei dem kommt die erforderliche Erholung zwangsläufig zu kurz. Die notwendige Entspannung wird ignoriert, weil häufig negative Konsequenzen befürchtet werden, die sich mit dem Loslassen einstellen. Und selbst wenn sich der Körper schon bedrohlich meldet, wird die übermäßige Beanspruchung bagatellisiert. Oft aus Angst, als wenig belastbar zu gelten.

Die Hartgesottenen unter den Arbeitswütigen ignorieren Ermüdungserscheinungen, weil sie einen völligen Zusammenbruch fürchten, wenn der äußere Druck nachlässt. Sie arbeiten unermüdlich weiter und hoffen auf ein gutes Ende.

Doch das erreichen sie nur, wenn Sie Stressmanagement betreiben und Sie den Arbeitsrhythmus auf ein für den Körper erträgliches Maß schrittweise herunterfahren. Achten Sie daher sehr genau auf Alarmsignale Ihres Körpers und reagieren Sie darauf. Es sind keine lästigen Störungen, sondern hilfreiche Zeichen.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Ihr Burkhard Krupa
Experte für Zeitmanagement

Bildnachweis: Robert Kneschke / stock.adobe.com

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