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Wie ein sinnvolles Stressmanagement funktioniert

Lesezeit: 2 Minuten Wer zu viel Stress hat, wird auf Dauer krank. Das ist heutzutage unumstritten. Wie kann man jedoch ein sinnvolles Stressmanagement betreiben? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Fakt ist: Um seinen Stress angemessen zu bewältigen, bedarf es mehr als kurzer Tipps und Tricks.

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Nützliches Stressmanagement untersucht die Lebensumstände im gesamten und setzt auch mit seinen Bewältigungsstrategien beim ganzen Menschen an. Es beschränkt sich nicht auf einzelne Ausschnitte des Alltags, sondern bezieht die weniger mit Stress belasteten Faktoren ebenso mit ein, wie die Zeiten der Erholung.

Ein Aspekt beim Stressmanagement: Sehen Sie sich Ihr Zeitmanagement an!

Hört man das Wort Stress, sieht man normalerweise vor dem geistigen Auge einen eiligen, gehetzten Menschen. Kaum etwas wird mehr mit Stress in Zusammenhang gebracht als Zeitnot. Dennoch ist Zeit – zumindest die täglich verfügbare Zeit – absolut demokratisch verteilt. Jeder hat exakt 24 Stunden zur Verfügung.

Ist man also ständig unter Druck, scheint etwas mit der Einteilung dieser Zeit nicht zu stimmen. Entweder mutet man sich selbst zu viel zu und packt Unmengen von Aufgaben in zu wenig Zeit. Oder man bekommt von außen immer mehr Arbeiten, die man einfach nicht rechtzeitig erledigen kann.

Ein befriedigendes Zeitmanagement gehört unbedingt zum Stressmanagement. Dabei handelt es sich um ein System, das die vorhandene Zeit so optimal verteilt, dass der größtmögliche Nutzen daraus erzielt werden kann. Ob man dies mit Listen oder speziellen Planern macht, richtet sich nach dem persönlichen Geschmack. Gemeinsam ist allen Methoden, dass sie nur dann Stress abbauen, wenn sie konsequent und mit Disziplin eingesetzt werden.

Kompetenzmanagement gehört beim Stressmanagement dazu

Manchmal liegt der Stress gar nicht an übermäßig vielen Aufgaben, sondern daran, dass einem wichtige Informationen fehlen, um sie zügig erledigen zu können. Stellen Sie sich einen Anfänger auf einem Gebiet vor. Er wird deutlich länger brauchen, Sachen zu erledigen als ein alter Hase. Kommen Sie zeitlich immer wieder ins Schleudern, sollten Sie unbedingt auch nachprüfen, ob Sie in einzelnen Bereichen mehr Wissen brauchen.

Kompetenzmanagement gehört einfach dazu. Heutzutage muss man sich ständig weiterbilden, um auf dem Laufenden zu bleiben. Wichtig ist, dass Stressmanagement auch vor dieser Frage nicht Halt macht.

Stressmanagement auf mentaler Ebene

Das hört sich erst einmal ein bisschen merkwürdig an. Stress hat man, weil man zu viel zu tun hat, zu wenig Zeit hat, alle alles gleichzeitig wollen, zu viel Lärm herrscht usw. Die Reihe könnte sicher endlos weitergeführt werden. Wie kann man sich also selbst den Stress nehmen? 

Jeder Mensch hat seinen eigenen Stress. Er selbst macht aus einer Situation eine stressbehaftete Angelegenheit, wenn sich im Kopf bestimmte negative Szenarien abspielen. Darunter fällt beispielsweise die selektive Wahrnehmung von negativen Umständen und Ereignissen. Gleichgültig ob bewusst oder unbewusst, neigt man dazu, die Informationen schwerer zu gewichten, die einem sympathisch sind.

Hat man also sowieso den Anspruch an sich perfekt zu sein, werden einem besonders die Erfahrungen auffallen, die Misserfolge dokumentieren. Fühlt man sich unbeliebt, bemerkt man die Dinge, bei denen man auf Ablehnung stößt.

Sensibilisieren Sie sich für Ihre persönlichen inneren Gespräche. Versuchen Sie herauszubekommen, wann Sie selbst den Stress verursachen (lesen Sie hierzu auch den Artikel Guter Stress: Eine Frage der Einstellung).

Stressmanagement bedeutet auch Erholung

Stress entsteht immer dann, wenn es dem Körper nach Zeiten von Anspannung nicht gelingt, sich zu erholen. Stress bedeutet im englischen Druck oder Anspannung. Leitet man es vom lateinischen ab, so kann man übersetzen „stringere“ gleich „anspannen“.

Allein durch diese Worte wird klar, dass zu einem umfassenden Stressmanagement Entspannung gehört. Ein regelmäßiger Ausgleich durch Sport, Hobbies oder andere Freizeitaktionen, sind dabei ebenso hilfreich wie genügend Schlaf. Auch soziale Kontakte sind wichtig. Selbst die wiederkehrenden Pausen während des Tages sind Bestandteile Ihrer Erholung. 

Dem, der sich näher mit dem eigenen Stress und vor allem mit dem Stressmanagement beschäftigen möchte, empfehle ich den Online-Workshop Stress aktiv! bewältigen.

Bildnachweis: denis_vermenko / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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