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Stressmanagement: Welche Ursachen hat der Stress?

Lesezeit: 2 Minuten Jeder spricht von Stressmanagement, wenn es darum geht, den täglichen Stress in den Griff zu bekommen. Was aber stresst Sie genau? Die Ursachen für Ihren persönlichen Stress herauszufinden, ist der erste Schritt, um ein sinnvolles Stressmanagement zu entwickeln.

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Stressmanagement: Welche Ursachen hat der Stress?

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Manchmal glaubt man dem Stress hilflos ausgeliefert zu sein. Der Tag hat einfach nicht genug Stunden und die Verpflichtungen werden nicht weniger. Ganz egal, wie sehr man sich auch eilt und hetzt: Der Stress bleibt. Dennoch haben Sie weitaus mehr Kontrolle über den Stress als Sie denken. Die einfachste Möglichkeit mit Ihrem Stress umzugehen, ist ein effektives Stressmanagement. Dazu sollten Sie die Ursachen von Stress klar erkennen.

Stressmanagement heißt Verantwortung übernehmen
Ein angemessenes Stressmanagement bedeutet nicht, wie schaffe ich es, möglichst viele Dinge in möglichst kurzer Zeit zu erledigen. Ein wirklich funktionierendes Stressmanagement heißt in erster Linie Verantwortung übernehmen: Verantwortung für Ihre Planung, Ihr Handeln, Ihre Gedanken und Gefühle und über Ihre Fähigkeit mit Problemen fertig zu werden.

Das Ziel eines gesunden und für Sie förderlichen Stressmanagements ist es, eine gute Portion Ausgeglichenheit zu erlangen. Das ist dann erreicht, wenn Sie eine Balance zwischen Arbeit, Entspannung, sozialen Kontakten und Vergnügen hergestellt haben und diesen Zustand auch dann durchhalten, wenn Stress Ihnen das Leben schwer macht.

Der erste Schritt zum Stressmanagement
Finden Sie heraus, was Ihnen wirklich Stress bereitet. Das hört sich einfacher an als es ist. Oft bemerkt man im Alltag nur die äußeren Stress Faktoren – den Termindruck oder das Zuviel an Arbeit. In Wahrheit steht jedoch meist hinter diesen Stress Kriterien ein innerer Verstärker, der den äußeren Stress weiter erhöht. Darum ist es nützlich, stressauslösende Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen zu untersuchen.

Wenn Ihnen beispielsweise Termindruck im Nacken sitzt, können Sie überprüfen, ob nicht eine perfektionistische Einstellung Ihren Stress verschärft. Kommen Sie deshalb in zeitliche Schwierigkeiten, weil Sie Ihre Aufgabe mustergültig erledigen wollen und folglich vor lauter Überarbeiten kein Ende finden? Oder kann es sein, dass Sie sich zu viel Arbeit auflasten und dann in Stress kommen? Erledigen Sie Aufgaben lieber selbst, damit auch alles richtig gemacht wird? Stressmanagement beginnt also immer bei Ihnen.

Beginnen Sie Ihr Stressmanagement mit einem Journal
Ein gutes Mittel, um die Ursachen von Stress herauszufinden, ist das Führen eines Journals. Im Gegensatz zu einem ausführlichen Tagebuch, listen Sie im Journal einmal täglich kurz Ihre stressbehafteten Situationen auf. Daneben haben Sie weitere Spalten, in denen Sie Ihre körperliche und emotionale Befindlichkeit vermerken. In der dritten Spalte finden Ihre Gedanken zum Stress Platz.
Ein Beispiel für ein solches Stressmanagement Journal können Sie kostenlos downloaden.

Schon nach wenigen Tagen werden Sie durch dieses Journal alltägliche Muster in Ihrem Stress feststellen. Gleichzeitig machen Sie sich bewusst, wie Sie innerlich auf Stress reagieren. Damit schaffen Sie sich die richtige Ausgangsbasis für ein zweckmäßiges Stressmanagement.

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