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So reduzieren Sie Ihre Entsorgungskosten um 30%

Lesezeit: 2 Minuten Entsorgungskosten machen einen immer höheren Posten in der Produktion aus. Oder denken Sie nicht auch manchmal, dass es mittlerweile echt teurer geworden ist, Dinge loszuwerden, als sie zu erwerben? Bei einigen Produkten wie Leuchtstoffröhren ist es bereits fast so. Die Entsorgungskosten sind fast höher als der Anschaffungspreis. Der gesamte Bereich der Entsorgung ist dabei sehr komplex. Aus diesem Grund wird das damit verbundene Einsparpotential häufig nicht beachtet, denn es fehlt dem Personal einfach an der nötigen Sachkenntnis.

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So reduzieren Sie Ihre Entsorgungskosten um 30%

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So reduzieren Sie Ihre Entsorgungskosten um 30%
Um das gesamte Einsparpotential bei den Entsorgungskosten berücksichtigen zu können, sollten Sie zunächst alle Faktoren auflisten, die in diesem Zusammenhang Kosten verursachen:

Personalkosten

Mit der Entsorgung von Materialien sind immer auch personelle Aufwendungen verbunden. Dies kann eine manuelle Tätigkeit sein, wie das Aussortieren und der Transport der zu entsorgenden Produkte. Aber auch organisatorische Aufgaben, wie das Bestellen eines Containers.
Ausschuss
Wenn ein gefertigtes Produkt nicht den geforderten Qualitätsansprüchen genügt, wird es entsorgt.
Produktionsrücknahme
Als Hersteller werden Sie eventuell durch Produktionsrücknahmen belastet, die der Gesetzgeber von Ihnen verlangt.
Anlageinvestitionen
Neben der personellen Bearbeitung der zu entsorgenden Güter werden auch häufig zusätzliche Anlagen, wie etwa eine Papierpresse benötigt.
Prüfkosten und Gebühren
Sowohl die privatwirtschaftlichen wie auch die kommunalen Entsorger erheben Gebühren. Häufig werden diese Entsorgungskosten (wie etwa bei der Regenwasserentsorgung) pauschal, z.B. nach versiegelter Fläche berechnet. Führen Sie in Ihrem Betrieb technische Verfahren wie Ölabscheider ein, fallen für die Abnahme dieser Systeme oft zusätzliche Kosten an.
So reagieren Sie auf Gebührenerhöhungen
In allen Bereichen können Sie mehr oder weniger Entsorgungskosten sparen. Auch wenn sich einige Maßnahmen vielleicht heute noch nicht lohnen, sollten Sie diese mit berücksichtigen. In Zukunft wird die Entsorgung mit Sicherheit einen noch höheren Stellenwert haben. Die Entsorgungskosten werden damit ebenfalls zu einem immer wichtigeren Faktor.
1. Tipp gegen hohe Entsorgungskosten: Vermeidung steht an erster Stelle
Es hört sich zwar einfach an, aber die Vermeidung von Abfällen ist immer noch das wirksamste Mittel, die Entsorgungskosten zu drücken. Ein effektives Werkzeug dafür ist ein gut funktionierendes Qualitätsmanagement. Weniger Ausschuss zahlt sich natürlich nicht nur bei den Entsorgungskosten aus.
2. Tipp gegen hohe Entsorgungskosten: Betreiben Sie Recycling
Installieren Sie, falls in Ihrem Betrieb möglich, ein System für die Wiederverwendbarkeit aller eingesetzten Materialien.

3. Tipp gegen hohe Entsorgungskosten: Nutzen Sie Ersatzwerkstoffe
Listen Sie auf, welche Werkstoffe besonders hohe Entsorgungskosten erzeugen und vergleichen Sie Alternativen. Welche Materialien haben die geforderten Eigenschaften ebenfalls, lassen sich aber leichter entsorgen?
4. Tipp gegen hohe Entsorgungskosten: Sortieren Sie Abfälle
Die bequeme Methode ist die unsortierte Entsorgung. Beim Mischmüll entstehen jedoch die mit Abstand höchsten Entsorgungskosten. Je besser und automatisierter Ihre Sortierung funktioniert, desto niedriger sind die anfallenden Entsorgungskosten.
5. Tipp gegen hohe Entsorgungskosten: Vergleichen Sie mehrere Angebote
Die Preisskala im Entsorgungsbereich ist enorm. Gerade Spezialunternehmen können bestimmte Werkstoffe häufig zu einem wesentlich günstigeren Preis abnehmen. Auch deswegen lohnt sich eine effektive und genaue Sortierung Ihrer Abfälle.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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