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Material-Effizienz: Kosten runter – Gewinne rauf

Lesezeit: < 1 Minute Das Thema „Material-Effizienz“ in der heutigen Zeit links liegen zu lassen, ist praktisch geschäftsschädigend. Falls Sie und Ihre Lieferanten auch unter den steigenden Rohstoffpreisen und einem Preisdruck durch die Kunden ausgesetzt sind, sollte Material-Effizienz ganz oben auf Ihrer internen Agenda stehen. Sorgen Sie also noch 2007 dafür, dass das Thema „Effizienter Umgang mit Material“ auf den Tisch kommt.

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Material-Effizienz: Kosten runter – Gewinne rauf

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Material-Effizienz
Wenn die Werkstoffe und Vormaterialien für ein Produkt schon richtig teuer sind, dann ist es nur konsequent, so wenig wie möglich davon zu verschwenden. Beispiel: Wenn eine Firma Stahlprofile zukünftig in neuen Längen bestellt, um den Verschnitt so gering wie möglich zu halten, dann spart das bares Geld. Außerdem fällt weniger Abfall an, was wiederum die Entsorgungskosten senkt.
3 Wege zur optimalen Material-Effizienz:
  1. Das Produkt konstruktiv verändern. Beispiel: Querschnitte abspecken, Standardisierung.
  2. Den Fertigungsprozess (einschließlich Materialfluss) verbessern.
  3. Die Montageprozesse vereinfachen und beschleunigen. Beispiel: Maschinelle Dosierung von Hilfsstoffen anstatt von Hand.

Beachten Sie dabei: Selbst kleine und mittlere Unternehmen können durch Material-Effizienz schnell 6-stellige Summen pro Jahr sparen.

Brachliegendes Potential
Woran liegt es, dass viele Firmen dieses Geld, das förmlich in den Produktionshallen herumliegt, noch nicht aufgehoben haben?

Dies sind die drei größten Hürden in der Praxis:

Betriebsblindheit: Es fehlt einfach oft das Bewusstsein für Material-Effizienz. In einer Kunststoffspritzgießerei fiel jahrelang niemandem die große Materialvielfalt auf. Dabei konnten durch wenige Kunststoffarten nicht nur die Einkaufsmengen erhöht (und damit die Preise gedrückt), sondern auch die Prozesskosten (Bestellung, Wareneingang, Lagerlogistik, weniger Lieferanten) verringert werden.
Das dringliche Tagesgeschäft: Vor lauter Hektik, Druck und Zeitmangel kann niemand in Ruhe die „Mission Material sparen“ analysieren. Oft fehlt auch die Erfahrung mit Material-Effizienz.
Fehlende Zusammenarbeit zwischen Technik, Einkauf und Verkauf: Wenn hier nicht das Gesamtwohl der Firma und Kunden ganz oben steht, sondern kleinkariertes Denken, Bequemlichkeit und/oder andere „Erfolgskiller“ vorherrschen, dann scheitert ein solches abteilungsübergreifendes Projekt wie die Material-Effizienz bereits im Ansatz.

Weitere Informationen bekommen Sie unter: www.materialeffizienz.de

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