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Smalltalk üben: Wie Fremde zu Bekannten werden

Lesezeit: 2 Minuten Manche Menschen hassen Smalltalk. Sie fühlen sich gelangweilt davon. Sie verstehen einfach nicht, was dieses oberflächliche Gerede bringen soll. Und doch ist Smalltalk oft unverzichtbar, um in Kontakt zu kommen. Fremde Menschen lernt man kaum kennen, indem man gleich tiefschürfende Themen erörtert. Fangen Sie klein an. Üben Sie sich im Smalltalk. Lesen Sie hier, wie es funktionieren kann.

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Smalltalk üben: Wie Fremde zu Bekannten werden

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Was ist überhaupt Smalltalk?

Wörtlich übersetzt, ist Smalltalk ein kleines Gespräch. Man könnte auch sagen, ein nettes, kleines Gespräch, eine entspannte Plauderei. Man kommt ins Gespräch, gibt nicht allzu viel von sich preis, schafft aber mögliche Anknüpfungspunkte.

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Smalltalk üben: Wann fällt der Erstkontakt durch Smalltalk leicht und wann nicht?

Ist man unter "Seinesgleichen", fällt der lockere Schnack relativ
leicht. Wer sich auf dem Fußballplatz trifft, hat auch mit dem
unbekannten Nachbarn schnell ein gemeinsames Thema. Angehörige einer
Altersgruppe finden oft schneller zueinander als die alte, schwerhörige
Dame und die flippige Vierzehnjährige. Üben Sie Smalltalk bei
Ihresgleichen. Später wird es auch über Gegensätze hinweg gelingen.

Kontakt aufbauen durch Smalltalk bei gemeinsamem Interesse

Wenn Sie sich schwer damit tun, mit anderen Menschen ins Gespräch zu
kommen, versuchen Sie es zunächst mit Gleichgesinnten. Zugegeben, die
Fußballarena ist kein Platz für ausführliche Gespräche. Gut zum
Kontaktknüpfen ist er schon.

Vom lockeren Kontakt zum persönlichen Gespräch – ein Beispiel

Sagen Sie zu Ihrem Ihnen noch unbekannten, sympathischen Nachbarn in
der Kurve: "Wow, super Tor! Der Spieler war doch echt ein guter Einkauf,
oder?" Darauf kann ein zustimmendes, wortloses Nicken kommen oder auch
eine Widerrede. Letztere ist besser, gibt sie Ihnen doch Gelegenheit,
Ihrerseits etwas zu erwidern.

Wenn nicht, stellen Sie Fragen. Vielleicht
können Sie sich später beim gemeinsamen Hinausgehen noch auf ein Bier
in der nächsten Kneipe einigen und da auch von der Familie, Ihrem Beruf
und Ihren Hobbys miteinander reden. Hauptsache, der Kontakt ist
angebahnt. Das ist die Aufgabe von Smalltalk.

Nachdem Sie geübt haben, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen, machen Sie Ihre ersten Schritte als Smalltalkprofi. Nehmen wir an, Sie sind selbst seit kurzem in Pension. Sie vermissen Ihre Arbeit, Ihre Kollegen, fühlen sich etwas einsam. Beim Bäcker treffen Sie eine etwa gleichaltrige Dame, die Sie auf Anhieb sympathisch finden. Sie wollen Kontakt aufnehmen, bevor die nette Frau im Irgendwo verschwindet. Was ist zu tun?

Smalltalk als Annäherungsversuch beim Bäcker – Geschlecht Nebensache

Zugegeben, als Mann könnte Ihr freundschaftlich und harmlos gemeinter Annäherungsversuche missverstanden werden. Sei’s drum. Wer weiß, ob sie am nächsten Sonnabend wieder Appetit auf Brötchen hat.

Entspannen Sie sich. Seien Sie locker. Sie wissen nicht, ob Sie gemeinsame Interessen haben. Aber beide wollen Sie Backwaren kaufen. Ein Beispiel. Sie sagen: Vier Weltmeister- und zwei Knusperbrötchen bitte. Habe ich ein Glück, dass heute noch welche da sind." Sie lächeln die Verkäuferin an. Dann wenden Sie sich mit nahezu entwaffnendem Lächeln an die nette Dame, die Sie kontaktieren wollen. "Falls Sie diese Knusperbrötchen noch nicht kennen, die sind einfach eine Wucht. So viel Mohn und Sonnenblumenkerne im Innern. Total lecker!"

Wenn die Dame wenigstens den Anflug eines Lächeln zeigt, gehen Sie weiter. "Ich habe auch extra zwei für Sie übrig gelassen." Dann machen Sie sich an Ihrer Tasche zu schaffen oder Sie werfen einen Blick in die ausliegende BILD-Zeitung. Nebenher beobachten Sie, ob die Dame Knusperbrötchen kauft. Beim Hinausgehen reden Sie über die Brötchen, dann übers Wetter. Machen Sie ein paar Schritte. Vielleicht haben Sie ja den gleichen Heimweg. Zumindest könnten Sie so tun als ob.

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