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Selbstmanagement: 3 Tipps, den inneren Schweinehund zu zügeln

Lesezeit: 2 Minuten Hand auf's Herz: Viele Dinge lassen sich im Grunde genommen ohne großen Aufwand und Zeitdruck erledigen. Wenn es da nicht den inneren Schweinehund gäbe, der Ihnen häufig einen Strich durch die Rechnung macht. Doch leider ist sein Knurren oft auch willkommen – zum Beispiel bei langweiligen oder unangenehmen Aufgaben.

2 min Lesezeit
Selbstmanagement: 3 Tipps, den inneren Schweinehund zu zügeln

Selbstmanagement: 3 Tipps, den inneren Schweinehund zu zügeln

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Diese 3 Empfehlungen zeigen Ihnen, wie Sie damit besser umgehen können.

1. Empfehlung: Fangen Sie einfach an

Das hat einen simplen Grund: Wenn Sie immer nur lamentieren, was Ihnen an dieser Aufgabe nicht gefällt, werden Sie nie ins Handeln kommen. Lassen Sie Ihren inneren Schweinehund gewähren, hat das in der Regel mehrere Gründe. So zum Beispiel Einwände und Zweifel – das Projekt könnte schief gehen.

Außerdem gibt es gerade im Moment noch sooo viele andere Dinge zu erledigen und schließlich könnte das Ergebnis nicht so perfekt werden, wie es Ihren Vorstellungen entspricht. Deshalb ist es für Ihr Vorankommen von entscheidender Bedeutung, dass Sie überhaupt anfangen. Statt den Leidensdruck immer weiter ansteigen zu lassen, entwerfen Sie ein Zukunftsszenario: Was kostet es Sie an Zeit, Geld oder auch Nerven, wenn Sie die Sache jetzt nicht angehen? Ist dieser Preis dafür gerechtfertigt? Diese Überlegung führt Sie recht schnell zu den positiven Folgen, wenn Sie zügig beginnen.

Warten Sie deshalb nicht auf den günstigsten Zeitpunkt und lassen Sie keine Zeit verstreichen. Denn auch unangenehme Aufgaben müssen Sie früher oder später sowieso erledigen.

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2. Empfehlung: Stärken Sie Ihre Selbstdisziplin

Das ist einfacher gesagt als getan, denn Ihr Gehirn ist brillant darin, recht schnell Ausreden zu (er-)finden, warum Sie sich gerade jetzt dieser Aufgabe nicht widmen können. Obwohl der Verstand weiß, dass sie doch irgendwann erledigt werden muss. Lassen Sie jetzt Ihrem inneren Schweinehund die lange Leine, kommen Sie ganz schnell in Teufels Küche und müssen es später unter Zeitdruck mit Hektik und Stress ausbaden.

Stärken Sie stattdessen lieber Ihre Selbstdisziplin und setzen Sie ihm ein eindeutiges „Stopp!“ entgegen. Das macht Sie immun dagegen, sich ablenken zu lassen oder abzuwarten. Halten Sie durch, bis Sie die unangenehme E-Mail beantwortet, das Mitarbeitergespräch geführt oder den Monatsbericht fertiggestellt haben. Gönnen Sie sich dann eine Belohnung, wenn Sie eine dieser unangenehmen Aufgaben von Ihrer Liste streichen können.

3. Empfehlung: Geben Sie ihm regelmäßig Futter

Sie wissen es wahrscheinlich aus eigener Erfahrung: Gegen Ihren inneren Schweinehund kommen Sie kaum an. Doch Sie können einen bewährten Trick anwenden: Wenn er ganz laut knurrt, dann geben Sie ihm in Maßen, wonach er verlangt. Denn Übertreibungen bringen Sie ebenso wenig weiter wie sture Enthaltsamkeit. Geben Sie ihm deshalb eine kleine oder größere Pause, gestatten Sie sich einen Kaffee, lassen Sie Ablenkungen zu.

Entscheidend ist aber, dass Sie die Dauer begrenzen, sonst kommen Sie keinen Schritt weiter. Beispiel: Sie legen eine Pause von 15 Minuten fest und gehen danach wieder diszipliniert und konzentriert an die Arbeit. Wenn Sie das regelmäßig umsetzen, hat das einen großen Vorteil. Sie beruhigen Ihren inneren Schweinehund, weil er von vornherein weiß, wann Sie sich wieder etwas gönnen werden. Sie brauchen also nicht jedes Mal aufs Neue überlegen, wie Sie ihn gebändigt kriegen.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Ihr Burkhard Krupa

Experte für Zeitmanagement

Bildnachweis: megaflopp / stock.adobe.com

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