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Selbstmanagement: Zügeln Sie Ihren inneren Schweinehund

Lesezeit: 2 Minuten Der innere Schweinehund ist schon ein kurioses Phänomen: Jeder kennt ihn, aber keiner mag ihn. Jedenfalls nicht so richtig. Im Grunde genommen ließen sich viele Dinge ohne größeren Aufwand und Zeitdruck erledigen – würde er einer guten Idee nicht häufig einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Deshalb habe ich Ihnen heute einige Taktiken zusammengestellt, die helfen, ihn im Zaum zu halten.

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Selbstmanagement: Zügeln Sie Ihren inneren Schweinehund

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1. Taktik gegen den inneren Schweinehund: Füttern Sie ihn regelmäßig

Denn gegen Ihren inneren Schweinehund kommen Sie nur sehr schlecht an. Tricksen Sie ihn aus: Wer knurrt, sollte bekommen, wonach ihm verlangt. Also geben Sie ihm eine kleine oder größere Pause, gestatten Sie sich eine Ablenkung, lassen Sie die Unterbrechung zu. Aber begrenzen Sie von vornherein die Dauer, denn sonst dauert die Fütterung "ewig".

Legen Sie 10 oder 20 Minuten fest und dann gehen Sie wieder konzentriert und motiviert an die nächsten Aufgaben. Regelmäßigkeit ist dabei äußerst hilfreich. Denn wenn Sie wissen, wann Sie das nächste Mal Pause machen oder eine Ablenkung zulassen, brauchen Sie nicht zu überlegen, ob nicht gerade vor der unangenehme Aufgabe der richtige Moment für das eine oder andere ist.

2. Taktik gegen den inneren Schweinehund: Sagen Sie rechtzeitig "Stopp"

Häufig genug haben Sie es mit Aufgaben zu tun, die zwar öde, langweilig oder einfach stupide sind, die aber trotzdem bewerkstelligt werden müssen. In solchen  Situationen den Schweinehund zu seinem Recht kommen zu lassen, ist einfach fahrlässig. Stärken Sie Ihre Selbstdisziplin und setzen Sie ihm ein klares "Stopp!" entgegen.

Das schützt Sie davor, zu zögern, aufzuschieben oder sich ablenken zu lassen. Schicken Sie ihn solange in die Wüste, bis Sie das unangenehme Telefongespräch geführt, die dröge Excel-Tabelle erstellt oder die Marketingmaßnahmen für den kommenden Monat endlich zusammengestellt haben. Belohnen Sie sich dann, wenn Sie eine unangenehme Aufgabe von Ihrer Liste streichen konnten.

3. Taktik gegen den inneren Schweinehund: Beginnen Sie

Wenn Sie Ihren inneren Schweinehund gewähren lassen, dann hat das meist mehrere Gründe. Beispielsweise Zweifel und Einwände – schließlich könnte das Vorhaben ja schief gehen. Außerdem könnte es sein, dass Sie das Ergebnis nicht so perfekt hinbekommen, wie Sie sich das vorstellen. Wobei es oft gar nicht von Bedeutung ist, wie das Ergebnis ausfällt. Entscheidend ist, dass Sie überhaupt anfangen.

Werden Sie nicht erst aktiv, wenn der Leidensdruck enorm hoch oder der Termin kaum noch zu halten ist. Nehmen Sie die negative Situation geistig vorweg, und zwar in den schillerndsten Farben. Was kostet es ganz konkret, die Sache jetzt nicht anzugehen? Welchen Preis müssen Sie dafür zahlen. Und: Ist der gerechtfertigt? So erkennen Sie schnell die positiven Folgen, wenn Sie endlich aktiv werden.

Handeln Sie deshalb. Warten Sie nicht auf den günstigsten Zeitpunkt, denn der ist – in den meisten Fällen – immer genau jetzt. Lassen Sie keine wertvolle Zeit verstreichen. Denn eine unangenehme Aufgabe wird nicht dadurch weniger abschreckend, dass Sie sich diese mehrmals anschauen. Ist das Projekt zu schwierig oder herausfordernd, dann hilft es, wenn Sie es in mehrere überschaubare Arbeitsschritte aufteilen.

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