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Sechs Methoden, wie Sie elegant Unwissenheit verbergen

Lesezeit: 2 Minuten Kann ja mal passieren, dass man in einem - vielleicht wichtigen - Gespräch keine Ahnung hat, wovon gerade die Rede ist. Nichts sagen, nicken, ernst oder besonders schlau gucken, das kennen Sie alles. Hier ein paar feinere Methoden, wie Sie Ihr Gesicht und gutes Image wahren.

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Sechs Methoden, wie Sie elegant Unwissenheit verbergen

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1. Den gelangweilten Kenner geben

Um ein Gespräch über ein für Sie ungünstiges Thema schnell zu beenden, empfehlen sich folgende Sätze: "Aber das alles hatten wir doch schon. Haben wir das nicht schon alle endlos oft diskutiert? Können wir nicht über etwas anderes sprechen?" Legen Sie einen gequälten Gesichtsausdruck auf und wechseln Sie aktiv das Thema: "Mich beschäftigt gerade ein ganz anderes Thema, das … ."

2. Den Skeptiker herauskehren

Hören Sie gut zu und behaupten Sie dann: "Das ist aber doch sehr umstritten. Ich habe einmal gelesen, dass … ." Fabulieren Sie nun eine andere Sichtweise oder Position. Falls Sie jemand nach der Quelle fragt, sagen Sie, dass Sie diese gerne nachliefern. Kaum einer wird Sie später danach fragen. Andere Möglichkeit: "Ist das wirklich so?" Behaupten Sie nun einfach das Gegenteil und schauen Sie, wie der andere reagiert.

3. Rückfragen stellen

Wenn Sie vollkommen abgelenkt waren und nun peinlicherweise gefragt werden, wie denn Ihre Meinung ist, sollten Sie die Rückfrage-Methode anwenden. Greifen Sie etwas auf, an das Sie sich noch erinnern, und sagen Sie: "Bevor ich darauf antworten kann, hätte ich noch eine Rückfrage. Sie sagten soeben … ." Stellen Sie so viele Rückfragen, bis Sie wieder auf dem Stand der Diskussion sind und Ihre Meinung abgeben können.

4. Dem Wortführer schmeicheln

Die Kuschelmethode funktioniert über das Lob: "Das finde ich hochinteressant. Sie haben eine hervorragende Gabe, die Dinge wirklich zu erklären." Oder: "Besser kann man dies wirklich nicht ausdrücken." Oder: "Ich stimme Ihnen voll und ganz zu." Aber Achtung: Wenn Sie ausschließlich diese Methode nutzen, wird man Sie irgendwann nicht mehr ernst nehmen.

5. Schlüsselbegriffe in Frage stellen

Eine etwas gemeine Methode ist es, die vom Sprecher verwendeten Schlüsselbegriffe zu hinterfragen. Beispiel: "Was meinen Sie eigentlich genau, wenn Sie von der Wirtschaft sprechen?" Je allgemeiner die Begriffe sind (Mensch, Gott, Welt usw.), desto länger werden die Antworten. Diese wiederum werden Ihnen genügend Anknüpfungspunkte bieten, das Gespräch fortzusetzen.

6. Mit Gefühlen arbeiten

Diese nicht unbedingt feine Methode kann gelingen, wenn es sich um emotionale Themen handelt oder aber wenn Sie mit verständnisvollen Menschen sprechen. Behaupten Sie nach einer Weile einfach: "Dieses Thema geht mir an die Nieren. Ich kann darüber nicht sprechen." Oder: "Das alles bewegt mich sehr und nimmt mich so mit. Können wir nicht das Thema wechseln?"

Viel Erfolg.

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