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Politischer Aschermittwoch im Smalltalk

Lesezeit: 2 Minuten Am Aschermittwoch ist nur der Karneval vorbei. In der Politik geht es an diesem Tag erst richtig los. Politischer Aschermittwoch heißt die Tradition. Sie stammt aus Bayern. Mittlerweile, Ihr Smalltalk-Gegenüber wird es bestätigen, gibt es sie überall in Deutschland. Sogar in Berlin.

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Politischer Aschermittwoch im Smalltalk

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Beginnen Sie den Smalltalk mit den Ursprüngen

Auch wenn sie es gerne behauptet: Der Politische Aschermittwoch ist keine Erfindung der CDU, sondern des Bayerischen Bauernbunds und der Bayernpartei. Klären Sie Ihren Smalltalk-Gesprächspartner auf:

In Vilshofen treffen sich seit 1580 am ersten Tag der Fastenzeit Bauern und Kaufleute zum Viehmarkt. Dabei wurde immer auch über Politik geredet. Der Bayerische Bauernbund machte daraus 1919 erstmals eine politische Kundgebung. Nach dem Zweiten Weltkrieg griff die Bayernpartei den Brauch wieder auf. Und taufte ihn: Politischer Aschermittwoch.

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Jetzt aber ist die CSU an der Reihe – zumindest im Smalltalk!

Richtig bekannt wurde das Politspektakel mit den Auftritten von Franz Josef Strauß. Traditionsgemäß hält der CSU-Vorsitzende die Aschermittwochsrede. Ebenso traditionell hält er sie in Passau, wo Donau, Inn und Ilz zusammenfließen.

Stets ist die Dreiländerhalle in der Dreiflüssestadt mit 7000 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt. Das ist mehr Publikum, als alle anderen bayerischen Parteien zusammen bei ähnlichen Veranstaltungen an diesem Tag anlocken. Zum Vergleich: Für das SPD-Publikum am Politischen Aschermittwoch reicht immer noch der Vilshofener Wolferstetterkeller aus. Oder hat Ihr Smalltalk-Gegenüber da andere Informationen?

Berichten Sie im Smalltalk von der unvergessenen 2010er Veranstaltung!

Nicht immer geht es so witzig zu wie im Jahr 2010. Da war der CSU-Chef in Hochform: Horst Seehofer gab zunächst ein zaghaftes Bekenntnis zur Regierungskoalition mit der FDP ab. Dann polterte er los: Nicht im Traum denke er daran, sich von den Liberalen die politische Gangart vorschreiben zu lassen. Genau dies hatte der damalige FDP-Chef – und heutige Außenminister, wie Ihr Smalltalk-Partner vielleicht einschieben wird – zuvor angekündigt.

Seehofer ging zum Schein auf die Drohung ein: "Da bebt der Frankenwald, da wackeln die Alpen, da schäumt der Chiemsee!" Um beruhigend hinterher zuschieben: "Aber keine Angst: Das ist kein Tsunami. Das ist nur eine Westerwelle." Nicht nur die CSU-Anhänger in der Dreiländerhalle fanden’s großartig. Der komplette bundesdeutsche Medienblätterwald bog sich vor Lachen.

Ist Ihr Smalltalk-Gegenüber FDP-Anhänger?

Hoffentlich ist Ihr Smalltalk-Gegenüber kein FDP-Anhänger! Keine Angst, die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Danach fragen dürfen Sie ihn freilich nicht. Zwar mischt sich die Politik immer mehr in die Belange des Smalltalks ein. Doch das Wahlgeheimnis und die politische Ausrichtung fallen bislang noch nicht in die Domäne der seichten Unterhaltung.

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