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Politischer Aschermittwoch im Smalltalk

Lesezeit: 2 Minuten Am Aschermittwoch mag der Fasching vorbei sein. In der Politik geht das Spektakel erst richtig los. Vor allem in Bayern. Nutzen Sie es in Ihrem Smalltalk! Markige Sprüche von Strauß bis Seehofer werden die Gesprächsrunde erfreuen.

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Politischer Aschermittwoch im Smalltalk

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Steilvorlagen für Ihren Smalltalk

Wiederholungen gibt es nicht nur im Karneval. "Traditionsreich. Bayerisch. Original. Der einzig wahre politische Stammtisch. Bald ist es wieder soweit. Die Vorbereitungen zum größten politischen Stammtisch der Welt, dem politischen Aschermittwoch der CSU, laufen bereits. Seien Sie live dabei, wenn in der Passauer Dreiländerhalle wieder Klartext gesprochen wird."

So wirbt die bayerischste aller Parteien alle Jahre wieder für den Schlagabtausch mit der Konkurrenz. Eher ist es ein Rundumschlag ihres Vorsitzenden. Der hieß früher Franz-Josef Strauß. Inzwischen heißt er Horst Seehofer. Die Sprüche sind nicht schlechter geworden. Sie unterhalten nicht nur Bierzelte. Auch Smalltalk-Runden amüsieren sich darüber.

Beginnen Sie den Smalltalk mit Franz-Josef Strauß

Franz-Josef Strauß war ein sehr streitbarer CSU-Vorsitzender. Sich selbst sah er als führendes Mitglied des Vereins für deutliche Aussprache an. Entsprechend markig – ältere Mitglieder Ihrer Smalltalk-Runde werden sich erinnern – waren seine Worte. Besonders den politischen Gegner verschonte er nie: "Irren ist menschlich, immer irren ist sozialdemokratisch."

Einmal aber sagte Strauß in ungewohnter Zurückhaltung: "Es stimmt nicht, dass ich jeden Tag zum Frühstück einen Sozi esse." Das bekannte Strauß vor seinen Anhängern, ausgerechnet am Aschermittwoch, in einer prall gefüllten Halle! Bevor die Passauer ungläubig ihre Stirn runzeln konnten, schob Strauß noch einen klärenden Satz hinterher: "Ich esse nur, was ich mag."

Auch andere Politiker fanden zitierenswerte und smalltalktaugliche Worte

Mit Sozi-Schelte taten sich auch andere CSU-Vorsitzende am politischen Aschermittwoch hervor. "Irrtum, dein Name ist SPD" sagte der damalige Parteichef Erwin Huber auf der Veranstaltung von 2008. Günther Beckstein warf den Sozialdemokraten vor, wenn es der Macht diene, gehe die SPD auch "eine blutrote Koalition" ein: "Wer mit der Linken ins Bett geht, bekommt keinen demokratischen Nachwuchs." Das war ebenfalls 2008.

Doch auch Günther Beckstein war keine rosige Zukunft beschieden. Im darauffolgenden Jahr hieß der CSU-Chef bereits Horst Seehofer. Seine Sprüche sind die besten – auch für Ihren Smalltalk.

Beschließen Sie den Smalltalk mit Horst Seehofer

Es war einmal ein FDP-Vorsitzender… Na und?, wird Ihr Smalltalk-Gegenüber jetzt einwenden, davon gab es ja schon jede Menge. Stimmt! Einer hieß Guido mit Vornamen. Bei seinem ersten Aschermittwoch-Auftritt als CSU-Vorsitzender knöpfte sich Seehofer die Liberalen vor. Genüsslich malte Seehofer das Schreckensszenario einer FDP-Attacke auf die CSU aus: "Da bebt der Frankenwald, da wackeln die Alpen, da schäumt der Chiemsee!"

Die Zuhörer in Passau horchten auf. Doch wusste Seehofer sie sogleich zu beruhigen: "Aber keine Angst: Das ist kein Tsunami. Das ist nur eine Westerwelle." Vielleicht hat Ihr Smalltalk-Gegenüber den einen oder anderen Aschermittwoch-Ausspruch noch im Gedächtnis. Es muss ja keiner von der CSU sein. Auch andere Parteien halten an diesem Tag politische Veranstaltungen ab. Nicht nur in Bayern.

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