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Motivation: Wer ist verantwortlich?

Lesezeit: 2 Minuten Hat Ihr Unternehmen eine Motivations-Abteilung? Wer ist verantwortlich dafür, dass die Mitarbeiter motiviert sind? Ein Thema, zu dem es sehr unterschiedliche Meinungen gibt.

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Motivation: Wer ist verantwortlich?

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Motivation ist ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, bestmögliche Leistungen zu erbringen. Bei gleichen Fachkenntnissen und zeitlichem Einsatz wird immer der Mitarbeiter bessere Ergebnisse erzielen, der im Vergleich zu anderen höher motiviert ist. Somit ist eine hohe Motivation der Mitarbeiter ein wichtiges Ziel des Unternehmens. Aber wer ist verantwortlich dafür, dass Mitarbeiter motiviert sind? Warum hat kein Unternehmen eine Motivations-Abteilung?

Jeder ist seines Glückes Schmied
In Anlehnung an diesen bekannten Spruch lässt sich die primäre Verantwortung für die Motivation klar bei jedem einzelnen Mitarbeiter ansiedeln. Wer soll besser wissen, was ihn motiviert? Dabei geht es nicht allein um Geld, Sachleistungen oder andere materielle Dinge. Es geht darum, was den Menschen antreibt, was ihn wirklich interessiert und dazu bringt, die "extra Meile" zu gehen.

Jeder weiß das intuitiv oder kann es für sich herausfinden. Nur bleiben die wirklichen Motivatoren oft ungesagt. Im Vordergrund von Gesprächen stehen meist die materiellen Dinge oder Positionen.

Die Führungskraft muss ins Boot
Natürlich fühlt sich ein Mitarbeiter am Arbeitsplatz am wohlsten, wenn er das tun darf, was ihn wirklich interessiert. Er möchte seiner Motivation entsprechend eingesetzt werden. Vielleicht geht es um Führung, vielleicht darum, anderen zu helfen; das Spektrum von Motivationslagen ist groß.

Führungskräfte können auf diese unterschiedlichen Motivationslagen nur Rücksicht nehmen, wenn Mitarbeiter sich offen darüber äußern, was sie motiviert. Tun sie dies nicht, ist es kein Wunder, dass die Führungskraft vielleicht um die falschen Dinge für sie kämpft. Sie organisiert Beförderungen, kämpft für Gehaltserhöhungen und am Ende verlässt der Mitarbeiter doch das Unternehmen, denn seine Bedürfnisse lagen ganz woanders.

Sind die Motivatoren bekannt, kann die Führungskraft diese bei der Besetzung von Projekten oder der Verteilung von Aufgaben berücksichtigen und so zusätzliche Zufriedenheit schaffen und zur Leistungssteigerung im Unternehmen beitragen.

Ist nicht die Personalabteilung verantwortlich?
Es wäre wohl ein bisschen viel verlangt, wenn die Personalabteilung sich um die Motivation der einzelnen Mitarbeiter kümmern sollte. Besonders in größeren Unternehmen ist die Distanz zum Mitarbeiter und der Kontakt im laufenden Betrieb zu gering. Es ist eher die Verantwortung dafür, Mitarbeiter und Führungskräfte in die Lage zu versetzen, sich über das Thema Motivation auszutauschen und die Wichtigkeit des Themas darzustellen.

Außerdem muss ein Umfeld geschaffen werden, in dem Führungskräfte die Freiheit haben, die Arbeit so zu gestalten, dass es den Bedürfnissen und der Motivation der einzelnen Mitarbeiter entgegenkommt.

Wunsch und Wirklichkeit?
Leider sind Mitarbeiter und Führungskräfte in der betrieblichen Realität oft fremdbestimmt. Nur selten stehen Freiheiten zur Verfügung, die es erlauben, nach den Wünschen die Arbeit einzuteilen und zu gestalten. Aber jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und der beginnt bei einem selbst. Jeder Mitarbeiter muss sich darüber im Klaren sein, was ihn antreibt. Unabhängig von seiner Position im Unternehmen und egal, auf welchem Arbeitsplatz. Eine offene Kommunikation ist Grundvoraussetzung dafür, dass Motivation in Leistung und Freude umgewandelt werden kann.

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