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Mobbing am Arbeitsplatz

Lesezeit: 1 Minute Mobbing am Arbeitsplatz ist kein Einzelfall mehr, sondern betrifft inzwischen über 1 Million Menschen in ihrem Berufsalltag. Somit ist Mobbing nicht nur ein wichtiges Thema unter den Mitarbeitern, sondern auch ein Problem, dass das Eingreifen vom Arbeitgeber erfordert.

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Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing am Arbeitsplatz

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Mobbing bedeutet, dass eine Person systematisch und wiederholt belästigt oder beleidigt wird. Dies muss sich allerdings nicht immer offensichtlich vollziehen. Mobbing ist auch möglich, indem ein Mitarbeiter beispielsweise kontinuierlich mit sinnlosen Aufgaben bedacht wird oder durch ständige Kritik.

Mobbing betrifft auch den Arbeitgeber

Auch wenn das Thema Mobbing noch nicht gesetzlich geregelt ist, müssen Sie als Arbeitgeber einschreiten und für das Persönlichkeitsrecht Ihres Mitarbeiters einstehen. Als Arbeitgeber sollten Sie unbedingt versuchen, zwischen den betreffenden Kollegen zu vermitteln.

Bei offensichtlichem Mobbing haben Sie die Möglichkeit, den mobbenden Mitarbeiter abzumahnen und bei wiederholtem Fehlverhalten auch zu kündigen. Gleichzeitig sollten Sie das Mobbingopfer bestärken und ein Schlichtungsgespräch zwischen den Parteien anstreben.

Mobbingopfer müssen sich wehren

Mobbingopfer hingegen haben die Möglichkeit, den Mobber auf Unterlassung anzuklagen. In bestimmten Fällen hat das Mobbingopfer zusätzlich Anspruch auf Schadenersatz oder Schmerzensgeld. Für Mobbingopfer ist es immer schwierig, ihre Anschuldigungspunkte stichhaltig zu beweisen. Deshalb sollte das Mobbingopfer unbedingt Beweise, wie beispielsweise Fotos oder SMS, sammeln.

Warum wird gemobbt?

Mobbing kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Manchmal richtet sich das Mobbing einfach gegen schwächere Kollegen, wie Auszubildende oder auch ältere Mitarbeiter. Zudem entsteht Mobbing auch aus Neid und Eifersucht gegenüber einem Kollegen. Schließlich kann auch eine schlechte Kommunikations- und Sozialstruktur in einem Unternehmen das Mobbing begünstigen.

Praxistipp für Arbeitgeber: Mobbing stoppen

  • Verschließen Sie nicht die Augen vor dem Thema Mobbing.
  • Machen Sie sich selbst ein Bild über die Mobbing-Situation. Verlassen Sie sich nicht nur auf einzelne Anschuldigungen, sondern forschen Sie selbst nach.
  • Versuchen Sie, Gründe für das Mobbing-Problem zu finden.
  • Suchen Sie das Gespräch mit den betreffenden Mitarbeitern und streben Sie eine Konfliktlösung an.
  • Vergewissern Sie sich einige Wochen nach dem Konfliktgespräch, ob sich der Mobbingfall wirklich gelöst hat.

Bildnachweis: Tiko / stock.adobe.com

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