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Mit Konfliktsituationen gelassener umgehen

Lesezeit: 2 Minuten Ein Konflikt ist meist dann anzunehmen, wenn ein Interessensgegensatz vorliegt. Von Bedeutung ist dabei jedoch nicht der tatsächliche Interessensgegensatz, sondern vielmehr, wie die Konfliktparteien diesen Gegensatz wahrnehmen. Häufig führen allerdings auch nur fälschlicherweise angenommene Gegensätze zu Konflikten. Lesen Sie, wie Sie mit Konfliktsituationen zukünftig gelassener umgehen.

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Mit Konfliktsituationen gelassener umgehen

Mit Konfliktsituationen gelassener umgehen

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Inter- und Intrapersonale Konflikte

Meist denken wir bei Konflikten an Auseinandersetzungen zwischen Menschen. Fachleute nennen dies einen interpersonalen Konflikt. Von einem intrapersonalen Konflikt spricht man, wenn ein Mensch eine innere Zerrissenheit erlebt, also sich zwischen zwei miteinander nicht zu vereinbarenden Interessen entscheiden muss.

Das Austragen von Konflikten ist in unserer Gesellschaft verpönt, dabei haben Auseinandersetzungen im Privat- und Berufsleben durchaus ihr Gutes: Sie zeigen, wo die Dinge nicht optimal laufen und erzeugen erst den notwendigen Druck für Veränderungen. Denn unter Stress lernen wir uns selbst am besten kennen. Wir können genau sehen, was uns verletzt und ärgert. Wir sehen auch, was uns wichtig ist und welche Rolle wir in Konfliktsituationen übernehmen. Konfliktsituationen fördern damit sozusagen das Selbstbewusstsein.

Unser Arbeitsleben besteht aus Konflikten und alle Beteiligten streiten sich entweder wortreich, schweigend, impulsiv oder hinterhältig. Leider sind wahre Streitexperter rar, deswegen streiten auch nur wenige Menschen richtig.

Auf die Schuldfrage verzichten

Grundsätzlich gilt: Verzichten Sie auf die Frage, wer Schuld an der Entstehung des Konfliktes hat. Diese  Frage sollten Sie sich ebenso verkneifen, wie den anderen zu verletzten oder die eigene Meinung durchzupeitschen. Der Königsweg der Konfliktlösung heißt: Win-Win-Lösung. Dabei hat jede Seite  zumindest das Gefühl, profitiert zu haben.

Berücksichtigen Sei dabei fünf Grundregeln:

  1. Unterscheiden Sie zwischen Mensch und Problem, zwischen Persönlichkeit und Verhalten. Konstruktive Konfliktbearbeitung bedeutet, eine Lösung für das Problem zu suchen, ohne die andere Person anzugreifen, eben „hart in der Sache, weich zu den Menschen“. Hierbei ist die Kommunikation mit „Ich-Botschaften“ sehr hilfreich.
  2. Unterscheiden Sie zwischen Position und Bedürfnis. Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Anerkennung, Wertschätzung, Zugehörigkeit und Sicherheit. Jeder Mensch möchte verstanden werden. Aus diesen Bedürfnissen heraus versteifen wir uns oft auf unangemessene Positionen und untermauern diese mit unseren Glaubenssätzen.Vielleicht geschieht dies, weil wir unsere bedürftige Seite schützen wollen, um uns nicht als „Mimose“ abwerten zu lassen. Wenn Sie jedoch den Blick hinter Ihre Glaubenssätze lenken und die wahren Bedürfnisse erkennen, finden Sie schnell zu einer Lösung des Problems.Denken Sie stets daran, wenn Sie im Büro bei geschlossenen Fenstern arbeiten, geschieht dies meist aus dem Bedürfnis nach Sicherheit heraus. Wenn dann der Kollege lieber bei geöffnetem Fenster arbeitet, ist dies dem Bedürfnis nach Freiheit geschuldet, geschlossene Räume wirkend oftmals erdrückend.
  3. Schauen Sie auf die verschiedenen Ebenen des Konflikts. Häufig geht es in Konflikten gar nicht um den vordergründigen Streitgegenstand, sondern eigentlich um lange zurückliegende unbearbeitete Missverständnisse, Verletzungen und Machtkämpfe. Finden Sie heraus, worum es tatsächlich geht.

Bildnachweis: fizkes / stock.adobe.com

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