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Drei typische Marketingfehler, die Sie vermeiden sollten

Lesezeit: 2 Minuten Im beruflichen Alltag ist uns irgendwann der Sinn für unsere Arbeit und für ein menschenfreundliches Marketing abhanden gekommen. Die Rolle des Unternehmens als Dienstleister für Menschen wird oft vernachlässigt und kann mit negativer Mundpropaganda bestraft werden. Damit Ihnen das nicht passiert, zeige ich Ihnen hier die folgenden drei typischen Marketingfehler auf.

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Drei typische Marketingfehler, die Sie vermeiden sollten

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Marketingfehler Nr. 1: Der Wurm schmeckt dem Angler, aber nicht dem Fisch
Bei der Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen werden aufwendige Werbekampagnen gestartet, die vor allem eines zum Ziel haben – nämlich die Geschäftsführung oder den Vorstand zu beglücken. Über einen längeren Zeitraum wird lediglich intern über neue Werbe- und Kommunikationsstrategien gesprochen. Den einzigen externen Blick liefern in diesem Moment Dienstleister wie z.B. Agenturen, die zwar auch durchaus gute Berater sind. Der beste Berater ist jedoch immer noch der Endkunde.

Also warum nicht bei der nächsten Marketing-Kampagne auch ein paar ausgewählte Kunden einladen und ernsthaft nach ihrer Meinung fragen?

Marketingfehler Nr. 2:Die Meinung: „Marketing ist nicht unser Kerngebiet“
Manche mittelständische Unternehmen vertreten die Ansicht, dass sie kein Marketing benötigen oder, dass sie nur so viel Marketing machen wie notwendig, da es ja nicht ihr Kerngebiet sei. Es kommt schon mal vor, dass – je nötiger ein hohes technisches Verständnis für das Produkt wäre – umso weniger Marketing eingesetzt wird.

Dies ist leider ein Trugschluss, denn das Marketing beinhaltet die zielorientierte Gestaltung aller marktgerichteten Unternehmensaktivitäten. Daher wäre es sinnvoll, in jedem Unternehmen mindestens eine Person zu haben, die sich ausschließlich mit der kunden- und marktgerechten Vermarktung Ihrer Produkte beschäftigt.

Marketingfehler Nr. 3:Ergebnisse von Marketingstrategien werden nicht abgewartet
Marketing-Aktivitäten gelten häufig als nicht messbar. Die Voraussetzungen für ein ergebnisorientiertes Marketing sind klar formulierte und messbare Ziele und vor allem Geduld, da gut Ding eben Weile braucht. Jede Strategie erfordert ein klar formuliertes Zeitfenster, das es erlaubt, Maßnahmen einzuleiten und zu steuern, bis die ersten Ergebnisse erzielt werden. Nun können diese gemessen werden und mit den formulierten Zielen abgeglichen werden.

Leider vernachlässigen manche kleinen und mittelständischen Unternehmen eine klare Zielformulierung, die es überhaupt erst erlaubt, konkrete Maßnahmen abzuleiten und Ergebnisse zu messen. Dazu werden Strategien in solchen Fällen nicht schriftlich festgehalten oder erst gar nicht erarbeitet.

Wenn es nun doch eine Strategie gibt, werden die Ergebnisse ungeduldig nach kurzer Zeit erwartet, sodass die Enttäuschung vorprogrammiert ist. Marketing wird als nicht messbar bezeichnet, und es wird anschließend nach einer neuen Allheil-Strategie gesucht.

Daher mein Rat: Nehmen Sie Marketing als den einzigen Weg zum Kunden wahr, beziehen Sie Ihre Kunden in Ihr Marketing mit ein und bringen Sie die nötige Geduld mit, die Ergebnisse von schriftlich festgelegten Strategien und messbaren Zielen abzuwarten.

 

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