Businesstipps Kommunikation

Die größten Irrtümer: Lesen und Schreiben lernen ist wichtiger als Zuhören lernen

Lesezeit: < 1 Minute In der Schule lernen wir Lesen und Schreiben, und das immer als allererstes. Doch was wir nicht direkt lernen, ist richtiges Zuhören. Wieso diese Kompetenz allerdings absolut entscheidend ist und wieso Zuhören, Lesen und Schreiben eng miteinander verknüpft sind, lesen Sie hier.

< 1 min Lesezeit

Die größten Irrtümer: Lesen und Schreiben lernen ist wichtiger als Zuhören lernen

Lesezeit: < 1 Minute

Lesen und Schreiben lernen wir in der Schule, und daher kennen wir auch alle die Lese- und Rechtschreibschwäche – sie hat viele Ursachen und Gründe, und diese lassen sich natürlich nicht verallgemeinern.

Doch es gibt eine Erkenntnis dazu, die noch relativ neu ist: Eine Lese- und Rechtschreibschwäche entsteht häufig, wenn auch bei der phonologischen Verarbeitung, dem Hören also, Defizite festzustellen sind.

Die Hörkompetenz der betroffenen Kinder ist dann eingeschränkt, sie haben häufig Schwierigkeiten, die jeweiligen Laute überhaupt auseinander zu halten, geschweige denn, sie dann richtig zuzuordnen und zu schreiben.

Das phonologische Bewusstsein

Die Hörfähigkeit ist also eine wichtige Kompetenz, um überhaupt richtiges Lesen und Schreiben erlernen zu können. In der Grundschule sollen Kinder deshalb Begriffe zunächst einmal klatschen, wie beispielsweise das "Au-to" oder das "Kro-ko-dil". So können sie (zunächst unbewusst) zwischen einem Anlaut, einem Mittellaut und einem Endlaut unterscheiden lernen.

Auch dass Kinder ganz zu Beginn nur nach den gehörten Lauten schreiben sollen, unterstützt das Hören-Lernen, dabei geht es noch nicht um eine korrekte Schreibweise, sondern um die Schulung des phonologischen Bewusstseins.

Vorlesen und vorlesen lassen

Auch das Vorlesen spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Sprach- und Lesekompetenz. Hörbücher sind ein großer Trend geworden, so lassen sich die Schulung des Gehörs und Spaß gut miteinander verbinden. Da dabei nur der Hör-Sinn angesprochen wird, ist Kreativität gefragt und das Kind muss im Kopf ein eigenes Bild entstehen lassen.

Außerdem erlebt das Kind so eine klare Aussprache und einen vielfältigen Wortreichtum, der im Alltag möglichweise hier und da zu kurz kommt. Dennoch sollten Sie Ihrem Kind auch immer noch persönlich etwas vorlesen, neben der reinen Kommunikation erlebt es dabei dann auch Zuwendung und Geborgenheit, lernt das Zuhören so zum Beispiel abends im Bett vor dem Schlafengehen.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: