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Das Unlösbare lösbar machen – in 4 Schritten

Lesezeit: 2 Minuten Sicherlich wird Ihnen die folgende Situation nicht fremd sein: Eine besondere Chance will realisiert werden, eine ungewohnte Herausforderung oder Aufgabe steht an. Normalerweise kein Thema! Aber was, wenn sich das plötzlich als wirklich harte Nuss entpuppt? Wenn Sie nicht mehr weiterkommen? Eine mögliche und wichtige Antwort, wie Sie Unlösbares lösen können, gibt Ihnen dieser Artikel.

2 min Lesezeit
Das Unlösbare lösbar machen – in 4 Schritten

Das Unlösbare lösbar machen – in 4 Schritten

Lesezeit: 2 Minuten

Schritt 1: Analysieren – Gehen Sie am besten schriftlich heran!

Zuerst ist es wichtig, dass Sie sich einen grundsätzlichen Überblick verschaffen:

  • Worum handelt es sich? Hat sich die Problematik aufgedrängt, in den Vordergrund gespielt, oder gehört sie möglicherweise als Schritt oder Teilschritt zu meinen Zielen, die ich anstrebe?
  • Hat das Thema, die Herausforderung überhaupt die Priorität, die ich ihm zubillige und ist diese verdient?
  • Was genau ist das Problem, wenn ich es ausführlich beschreibe?
  • Was ist Wichtiges zu seiner Entstehung zu bemerken?
  • Was ist zum Hintergrund des Themas noch wichtig?
  • Wer war an der Entstehung beteiligt?
  • Welche Folgen treten ein, wenn ich mich jetzt nicht darum kümmere?
  • Wann wäre ein besserer Zeitpunkt, sich des Themas anzunehmen?

Schritt 2: Das Ziel definieren

Was will ich mit einer Lösung erreichen? Diese Frage sollte Ihnen ganz klar sein, denn sie bestimmt den Energieinput, den Sie aufbringen, um das Thema/die Aufgabe anzugehen und zu lösen. Dazu sind wieder einige Fragen zu stellen:

  • Wie sieht der Idealzustand aus, wenn das Thema erledigt ist?
  • Wie formuliere ich mein Ziel zu dieser Aufgabe?
  • Wie sieht mein Rückzugsziel/Minimalziel aus?
  • Welchen Nutzen bringt es mir, wenn ich es erreicht habe?

Schritt 3: Nach alternativen Lösungsstrategien suchen

Immer stellen sich dem Profi in solch einer Situation folgende Fragen:

  • Wie soll ich jetzt in welchen Schritten vorgehen?
  • Wie starte ich am besten?
  • In welchen Schritten kann ich dann sinnvoll an die Aufgabe herangehen?
  • Welchen Weg sollte ich am Ende beschreiten?
  • Wann werde ich welches Ergebnis, welchen Zwischenschritt oder Meilenstein erreicht haben?
  • Wie kommuniziere ich den Zwischen- bzw. Ergebnisstand?
  • Wie belohne ich mich, wenn ich mein Ziel erreicht habe?

„Herumwurschtel“ bringt nichts!

Verfallen Sie bitte nicht in den Glauben, das besagte wichtige Thema durch Ausprobieren, stückweise Erledigungen oder Halbherzigkeit irgendwann mal ad acta legen zu können.

Auch mit Gewalt und unter Druck kommen Sie nicht weiter. Sich festzufressen macht keinen Sinn, denn es erfordert Ihre letzten Kraftreserven. Frust ist dann unweigerlich vorprogrammiert, und am Ende ärgern Sie sich nur über sich selbst!

Professionalität nicht außer Acht lassen

Allein der Gedanke: „Irgendwie bekomme ich das schon hin!“ ist völlig fehl am Platz! Immerhin handelt es sich ja um ein wichtiges Thema, das entsprechend Respekt und Ressourcen verdient. Und dieses will professionell erledigt werden und sein! Was macht also der Profi in einer solchen Situation?

Schritt 4: Wie Sie immer und ganz sicher weiterkommen!

Spätestens jetzt sollten Sie in sich gehen und erkennen, dass Sie noch andere, vielleicht auf den ersten Blick nicht erkennbare, Optionen haben. Beispielsweise bietet sich Ihnen immer die Möglichkeit, darüber nachzudenken und sich zu fragen, wer Ihnen jetzt bei genau dieser Lösung der anstehenden Aufgabe behilflich sein kann.

Sicher kennen Sie jemanden, der Ihnen in einer ähnlichen Situation bereits einmal behilflich war! Oder es fällt Ihnen jemand ein, der in einer vergleichbaren Aufgabenstellung konstruktiv Hilfestellung geleistet bzw. zielführende Ideen beigesteuert hat. Denken Sie nach, und machen Sie sich das Leben einfacher!

Bildnachweis: Rido / stock.adobe.com

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