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Arbeitsschutz: Meiden Sie diese Krankheitsfallen im Büro

Lesezeit: 2 Minuten Viele von uns sitzen im Büro während der Arbeitszeit. Immer mehr werden unsere Büros mit modernen elektronischen Geräten ausgestattet, die unser Arbeitsleben erleichtern sollen. Dass viele Geräte und Einrichtungen dabei wahre Krankheitsfallen sein können, wissen die wenigsten. Wo überall Gefährdungen im Ihrem Büro lauern und wie Sie diese umgehen, lesen Sie hier.

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Arbeitsschutz: Meiden Sie diese Krankheitsfallen im Büro

Arbeitsschutz: Meiden Sie diese Krankheitsfallen im Büro

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Immer mehr Computer, Notebooks, Mobiltelefone, Laserdrucker und dergleichen stehen in unseren Büros herum. Während der Benutzung der Geräte werden im Büroraum sehr viele Emissionen frei, die es gilt, zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Wir haben Ihnen einige potentielle Emissionsschleudern zusammengefasst.

Laserdrucker und Laserkopierer

Laserdrucker setzen während des Betriebes sehr viel Ozon frei. Das Wort Ozon ist sehr vielen Menschen von den sogenannten Ozonwarnungen im Sommer vertraut. Bodennahes Ozon ist ein aggressives Atemgift. Je älter Laserdrucker und Laserkopierer im Büro sind, desto mehr Ozon geben sie ab. Sehr häufig treten Schleimhautreizungen und Asthmaanfälle dadurch auf.

Kunststoffgehäuse von Bürogeräten

Die meisten Kunststoffgehäuse sind mit einem Flammschutzmittel imprägniert. Dieses Flammschutzmittel wird im Betrieb des betreffenden Gerätes aufgrund der Erwärmung als Gas frei und belastet die Raumluft. Diese gasförmigen freigesetzten Stoffe stehen im Verdacht, nervenschädigend zu sein und den menschlichen Hormonhaushalt zu beeinflussen.

Drucker und Faxgeräte

Drucker können Tonerstaub freisetzen. Tonerstaub besteht aus feinem Kohlenstoff-Staub und ist für Ihre Atemwege gefährlich. Feiner Staub setzt sich in Ihrer Lunge ab und verursacht dort Reizungen. Außerdem enthält Tonerstaub Schadstoffe wie Phenol, Styrol und Benzol, welche das Krebsrisiko steigern. Seien Sie deshalb besonders vorsichtig beim Tonerwechsel. Hier wird am meisten Tonerstaub frei.

Mobiltelefone

Mobiltelefone sind im Betrieb Strahlungsquellen. Die sogenannte Handystrahlung ist nicht zu unterschätzen. Besonders wenn mehrere Handys im Raum gleichzeitig im Betrieb sind.

Computer und Bildschirme

Computer setzen elektromagnetische Strahlung frei. Die meisten Flachbildschirme geben überhaupt keine Strahlung mehr ab. Die meisten sind flimmerfrei und schonend für Ihre Augen. Wichtig ist, dass keine Spiegelungen und genügend Kontrast vorhanden sind.

Klimaanlage im Büro

Die Klimaanlage im Büro ist eine wahre Bakterienschleuder, wenn sie nicht regelmäßig gewartet und gereinigt wird. Erfahrungsgemäß werden die wenigsten Klimaanlagen regelmäßig gereinigt und gewartet. Vielfach sind bereits bei der Planung gewisse Mängel nicht berücksichtigt. So kommt es häufig vor, dass der eine oder andere Arbeitsplatz in der Zugluft steht.

Tipps, wie Sie sich vor den Krankheitsfallen in Ihrem Büro schützen:

  • Achten Sie bei der Position Ihres Schreibtisches darauf, dass Sie nicht in der Zugluft der Klimaanlage sitzen.
  • Ihr Schreibtisch und Ihr Bürostuhl sollten ergonomisch aufeinander abgestimmt sein.
  • Achten Sie bei der Positionierung des Bildschirms Ihres Computers darauf, dass sich das Fenster oder eine andere Lichtquelle nicht darin spiegelt.
  • Tragen Sie Ihr Handy nicht direkt an Ihrem Körper. Wenn Sie es nicht nutzen, so schalten Sie es am besten aus.
  • Platzieren Sie sich nicht in der Nähe von Wireless Lan-Sendestationen. Dort ist die elektromagnetische Strahlung am höchsten.
  • Schalten Sie nach Arbeitsschluss alle elektronischen Geräte aus. Am besten mit einem zentralen Schalter. Während des Stand-By-Betriebes wird noch unnötig viel Strom verbraucht und die Geräte strahlen sonst weiter.
  • Beim Wechseln von Tonerkassetten beachten Sie, dass kein Tonerstaub freigesetzt wird. Falls doch Tonerstaub austritt, wischen Sie ihn sofort mit einem feuchten Tuch ab.

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

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