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Arbeit im Freien: Ozon

Lesezeit: < 1 Minute In unserer Atemluft ist Ozon - vor allem auch bei der Arbeit im Freien - für unsere Gesundheit gefährlich. Verantwortlich für die Entstehung von Ozon sind die Stickoxide aus Auto- und Industrieabgasen.

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Arbeit im Freien: Ozon

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Arbeit im Freien wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Man ist ständig in frischer Luft, braucht keine Stempeluhr und bekommt eine schöne Hautfarbe. Wichtig bei der Gefährdungsbeurteilung ist die Berücksichtigung von Ozon.

Ozon ist eine besondere aber auch unbeständige Verbindung des Sauerstoffes. Wir alle kennen die viel zitierte Ozon-Schicht oberhalb unserer Atmosphäre. Dort ist Ozon eine Schutzschicht, damit wir vor kosmischer Strahlung geschützt sind. In unserer Atemluft ist Ozon jedoch – vor allem auch bei der Arbeit im Freien – für unsere Gesundheit gefährlich.

Verantwortlich für die Entstehung von Ozon sind die Stickoxide aus Auto- und Industrieabgasen. Außerdem sind flüchtige Kohlenwasserstoffe aus Lösungsmitteln für die Entstehung von Ozon verantwortlich.

Die Bildung von Ozon:

Ozon bildet sich unter Einwirkung von Sonnenenergie. Deshalb ist bei schönem Wetter im Sommer die Ozonkonzentration höher als bei Schlechtwetter.
Außerdem ist die Konzentration von Ozon am Morgen niedriger, da über Nacht das Ozon vom Vortag abgebaut wird. Meistens hat Ozon die höchste Konzentration zwischen 14 Uhr und 16 Uhr, da sich das Ozon durch die Sonneneinstrahlung über Mittag am stärksten bildet.

Ozon wirkt als Reizgas auf die Atemwege. Je größer die körperliche Anstrengung ist, desto intensiver ist die Atmung, desto größer die eingeatmete Luftmenge.

Die Auswirkung von Ozon auf den Menschen
Durch die Einwirkung von Ozon bei der Arbeit im Freien entsteht Hustenreiz und ein Engegefühl bei der Atmung. Viele Menschen reagieren darauf empfindlich.

Da Ozon eine unbeständige Verbindung von Sauerstoff ist, zerfällt es beim Kontakt mit anderen Stoffen oder Oberflächen sehr schnell zu normalen Saugerstoff.

Schutzmaßnahmen gegen Einwirkung von Ozon

  • Information aller Arbeitnehmer bei einer Überschreitung der Ozonwerte
  • Auf Körpersignale, wie Schwindelgefühl, Reizhusten und ungewöhnliche Müdigkeit achten
  • Vermehrte Flüssigkeitszufuhr
  • Persönliche Schutzausrüstung
  • Pausen in geschlossenen Räumen
  • Verlegung der Arbeitszeiten im Sommer auf den frühen Morgen
  • längere Mittagspausen unter Einhaltung der Arbeitszeiten

Wichtig bei der Arbeit im Freien ist, das Gefahrenpotential zu definieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

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