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Luftreiniger: Wie wirkungsvoll sind sie?

Lesezeit: 2 Minuten Luftreiniger sind eine gute Sache. Ob im Büro, am Arbeitsplatz oder privat Zuhause. Sie sollen die Luft in Räumen, in denen wir uns aufhalten, wirkungsvoll verbessern und von Schadstoffen befreien. Doch wie wirkungsvoll sind sie wirklich? Welche Luftreiniger sind zu empfehlen und welche nicht? Lesen Sie mehr in diesem Artikel.

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Luftreiniger: Wie wirkungsvoll sind sie?

Luftreiniger: Wie wirkungsvoll sind sie?

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Gute Luftreiniger arbeiten nach einem einfachen Prinzip. Sie saugen die Raumluft über einen Ventilator an und führen die Luftpartikel und Schadstoffe über einen Mikrofilter. Dort wird die Luft gereinigt und wieder sauber an den Raum zurückgeführt.

Am besten stehen Luftreiniger mitten im Raum, wobei genug Platz rundherum sein muss, damit die Luftströmung optimal funktioniert. Die Fenster sollten geschlossen sein. Einerseits damit keine neuen Schadstoffe von außen in den Raum gelangen können, andererseits, damit die Luftumwälzung im Raum optimal funktioniert.

Wenn zum Beispiel Handwerker in einem Raum arbeiten, die Fliesen im Bad entfernen, mit einem Schlaghammer arbeiten oder mit einem Meißel die Mauer aufstemmen, entsteht sehr viel Staub in der Luft. Hier können Sie einen professionellen Luftreiniger mit Mikro-Partikelfilter einsetzen. Sie werden erkennen, dass der aufgewirbelte Staub schnell verschwindet und sich in den umliegenden Bereichen nicht verteilt. Die Luft und die Umgebung bleibt sauber.

Für welche Schadstoffe Luftreiniger mit Partikel-Luftfilter am besten geeignet sind:

  • Pilzsporen in feuchten Räumen oder in Arbeitsbereichen
  • Allergene wie zum Beispiel Holzstaub, Mehlstaub, etc.
  • Blütenpollen
  • Hausstaub in der Luft
  • Quarzstaub auf Baustellen der beim Schleifen, Schneiden, Fräsen, Stemmen und Bohren auftritt
  • Staub bei Sanierung in Gebäuden
  • Schadstoffe wie zum Beispiel Zigarettenrauch, Rußpartikel, Asbest und Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Wie geeignet sind Luftionisatoren?

Bei Ionisatoren entsteht zwischen zwei Elektroden durch die Entladung ein Plasma. Dieses spaltet die Luftmoleküle auf. Das Ergebnis ist oft nicht befriedigend, weil es oft subjektiv wahrgenommen und nicht messbar ist. Ob wirklich Pilzsporen und Stäube aus der Luft befreit werden, ist fraglich. Gerüche werden jedoch entfernt. Das ist erwiesen.

Leider entsteht bei der Ionisation der Luft Ozon. Ozon ist giftig und aggressiv. Das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz (BGIA) hat die Wirksamkeit von Ionisatoren getestet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Gefährdung durch den Einsatz solcher Geräte möglicherweise größer ist als deren Nutzen. Eine genauere Analyse ist bis jetzt an mangelnden Herstellerinformationen gescheitert.

Zusammenfassung:

Luftreiniger sind nur dann wirkungsvoll, wenn sie einen geeigneten Partikelfilter haben. Das sicherste Verfahren ist die mechanische Filterung über einen Mikrofilter. Der Luftreiniger muss immer mit einem integrierten Ventilator ausgestattet sein, welcher auf der Reinluftseite sitzt. Nur so ist es möglich, die verunreinigte Raumluft abzusaugen und wieder gereinigt zurückzuführen.

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Bildnachweis: yo camon / stock.adobe.com

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