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Als Führungskraft mit gutem Beispiel vorangehen

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Sie als Führungskraft in einem Unternehmen arbeiten, sollten Sie sich ganz genau überlegen, wie Sie mit den Ihnen unterstellten Mitarbeitern umgehen. Grundsätzlich haben Sie aufgrund Ihrer Position die Macht, Anweisungen zu erteilen und Richtungen vorzugeben. Aber das alleine reicht nicht aus, um eine gute Führungskraft zu sein.

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Als Führungskraft mit gutem Beispiel vorangehen

Als Führungskraft mit gutem Beispiel vorangehen

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Viel wichtiger ist, dass Sie als Respektsperson und Vorbild angesehen werden. Sie müssen dann keinerlei Autorität zeigen, sondern Ihre Mitarbeiter folgen Ihnen freiwillig und gerne.

Fleiß und Ehrgeiz tagtäglich vorleben

Wenn Sie der Erste sind, der das Büro bzw. den Arbeitsplatz verlässt, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn die Arbeitsmoral Ihrer Mitarbeiter zu wünschen übrig lässt. Sie sind ganz automatisch das Vorbild für alle anderen. Wenn Sie als Erster kommen und als Letzter gehen, sehen Ihre Mitarbeiter, dass Sie engagiert sind.

Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Ihre Mitarbeiter ebenfalls großen Ehrgeiz entwickeln. Wenn Sie als Vorgesetzter hingegen stets den Eindruck vermitteln, dass Ihre Freizeit wichtiger als der berufliche Erfolg ist, wird sich diese Einstellung auch im Mitarbeiterkreis durchsetzen. Das können Sie nur verhindern, wenn Sie sich tagtäglich Ihrer Vorbildfunktion bewusst sind.

Den richtigen Umgangston wählen

In der heutigen Zeit ist es nicht mehr angebracht, am Arbeitsplatz Befehle zu erteilen. Das mag früher noch funktioniert haben, aber heute ist es besser, wenn Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern Entscheidungen fällen und diese dann zusammen durchsetzen.

Ihre Mitarbeiter sollten nie das Gefühl bekommen, dass über Ihren Kopf hinweg entschieden wird. Das ist übrigens nicht nur eine Frage des Umgangstons. Ihre Mitarbeiter sind oftmals sehr viel näher an der Praxis als Sie, so dass Sie gut beraten sind, bei allen Entscheidungen die Meinung Ihre Mitarbeiter zu hören und zu berücksichtigen.

Respekt durch Loyalität sichern

Als Führungskraft sind Sie nicht nur dem Chef zur Rechenschaft verpflichtet, sondern auch verantwortlich gegenüber Ihren Mitarbeitern. Das bedeutet beispielsweise, dass Sie in vielen Situationen Ihre Mitarbeiter gegenüber Ihrem Chef verteidigen sollten. Wenn Sie hingegen bei jedem Gegenwind gleich dazu bereit sind, einen Mitarbeiter bloßzustellen, erzeugt das ein sehr ungünstiges Klima.

Es ist sehr wichtig, dass Ihre Mitarbeiter bemerken, dass Sie sich für Sie einsetzen. Damit gewinnen Sie Respekt und Ihre Mitarbeiter werden künftig Ihnen gegenüber ebenfalls loyal sein. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Sie als Führungskraft langfristig erfolgreich arbeiten können, denn ohne die Loyalität Ihrer Mitarbeiter stehen Sie auf verlorenem Posten.

Mit Fehlern konstruktiv umgehen

Als Führungskraft müssen Sie immer wieder mit den Fehlern Ihrer Mitarbeiter umgehen. Das ist eine große Herausforderung, denn letztlich fallen alle Fehlleistungen auf Sie zurück. Dennoch ist es nicht klug, bei Fehlern durchzudrehen. Sie sollten immer versuchen zu verstehen, warum ein Fehler entstanden ist und dem Mitarbeiter dabei helfen, diesen Fehler nicht mehr zu machen.

Erst wenn ein unnötiger Fehler immer wieder passiert, sollten Sie über Konsequenzen nachdenken. Wenn Ihre Mitarbeiter sehen, dass sie Fehler machen dürfen, ohne dass Ihnen der Kopf abgerissen wird, ist das langfristig ein Vorteil. Vertrauen ist wichtiger als strukturell bedingte Macht.

Bildnachweis: Syda Productions / stock.adobe.com

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