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Acht Fehler bei der Existenzgründung

Lesezeit: 2 Minuten Auf dem Weg zum eigenen Unternehmen und auch nach der Eröffnung müssen Gründer mit jeder Menge Hindernisse rechnen. Jungunternehmer sollten sich darauf einstellen und sich über die verschiedenen Hürden und Fallstricke bei der Existenzgründung informieren, um ihnen rechtzeitig auszuweichen. Für Ihren erfolgreichen Startup sollten Sie folgende Fehler vermeiden, die nach einer Untersuchung der KfW-Mittelstandsbank bei einer gescheiterten Existenzgründung fast alle direkt oder indirekt mit der Gründer-Person in Verbindung.

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Acht Fehler bei der Existenzgründung

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1. Fehler: Bei der Finanzierung
Viele Gründer haben bei der Gründungsfinanzierung oft ihren kurzfristigen Kapitalbedarf (um laufende Rechnungen zu bezahlen) falsch eingeschätzt und daraufhin ihre Liquidität falsch geplant.

Probleme gibt es in dieser Situation vor allem dann, wenn Kunden schleppend oder vielleicht überhaupt nicht zahlen. Gefährlich auch: ein zu hoher Preis bei einer Unternehmens-Übernahme. Tipp: Kapitalbedarf sorgfältig berechnen!

2. Fehler: Informationsdefizite
Gründer wissen als Start Up – Unternehmen oft zu wenig vom Marktgeschehen. Sie überschätzen z. B. die Nachfrage für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung und unterschätzen die Konkurrenz. Tipp: Sorgfältige Kunden- und Konkurrenzanalyse! 

3. Fehler: Mängel bei der Qualifikation
An der fachlichen Qualifikation mangelt es den Jungunternehmern bei der Existenzgründung so gut wie nie. Dafür umso mehr an kaufmännischen und unternehmerischen Kenntnissen. Gerade die Branchenerfahrung ist aber der Schlüssel zum Erfolg. Tipp: Defizite ausgleichen! 

4. Fehler: Mängel bei Planung
Hier gibt es zwei Fehler-Varianten: Entweder ist die Planung des Unternehmens-Aufbaus fehlerhaft oder die Planung ist gut, wird aber nicht eingehalten. Tipp: Planung in Schritte zerlegen und Erledigtes abhaken!  

5. Fehler: Familienprobleme
Familiäre Probleme sind umso einflussreicher, je kleiner ein Unternehmen ist. Gravierend ist hier vor allem, wenn der Ehepartner die familiären Belastungen gerade in der Anfangsphase nicht oder nicht länger hinnehmen will. Tipp: Von vornherein mit Partnerin oder Partner gemeinsam planen!

6. Fehler: Überschätzung der Betriebsleistung
Viele Gründer schätzen die Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens völlig falsch ein. Oft ist auch der Umsatz des Betriebes zu gering im Verhältnis zu den hohen Investitionen oder Fixkosten. Tipp: Erträge so genau wie möglich vorausberechnen und Kosten so niedrig wie möglich halten!

Darüber hinaus gibt es auch Risiken, auf die der Unternehmer nur wenig Einfluss hat:

7. Fehler: Äußere Einflüsse
Änderungen im Kundenverhalten, schwindende Kaufkraft in der Kunden-Zielgruppe, Wertverlust teurer Maschinen durch technischen Fortschritt, verkehrstechnische oder finanzielle Folgen durch geänderte kommunale Planungen.  

8: Fehler: Mängel im Personalbereich
Der Mangel an geeignetem Personal oder die Übernahme von Mitarbeitern mit unzureichender Qualifikation kann – wenn auch eher selten – für Unternehmensschließungen verantwortlich sein. Tipp: Probleme müssen nicht sein. Beweis: Die Unternehmen, die ein gut durchdachtes Konzept erstellt haben, scheitern allgemein seltener als andere junge Unternehmen. 

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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