Hausratversicherung

Decken Sie „grobe Fahrlässigkeit“ in der Hausratversicherung ab

Decken Sie "grobe Fahrlässigkeit" in der Hausratversicherung ab
geschrieben von Burkhard Strack

Deutschlands beliebteste Versicherung ist die Hausratversicherung. Über 75% aller Haushalte haben eine, aber die wenigsten haben einen richtigen und modernen Versicherungsschutz. Beispielsweise wird oft die „grobe Fahrlässigkeit“ als Bestandteil der Versicherung vernachlässigt. Hier lesen Sie, worauf es wirklich ankommt.

Viele Menschen versuchen bei Versicherungen Geld zu sparen – verständlich. Doch was nützt einem ein Vertrag, bei dem man 50 € im Jahr spart, wenn hinterher die Versicherung nicht zahlt? Zuerst muss nämlich erst mal der Vertrag stimmen.

Einschluss "grobe Fahrlässigkeit"

Dieser Einschluss ist recht neu und nur in modernen und guten Policen vorhanden. Er gehört aber zum Wichtigsten überhaupt. Es bedeutet, dass die Versicherung auch dann zahlt, wenn Ihnen als Verbraucher ein grob fahrlässiger Fehler vorgeworfen werden kann. Die grobe Fahrlässigkeit gehört zu den meisten Ausschlussgründen bei einer Zahlungsverweigerung bei den Versicherungsgesellschaften – und in der Hausratversicherung ganz besonders.

Das Problem: Wenn man alles getan hat, um einen Schaden zu verhindern, passiert auch keiner. Schäden passieren, weil Menschen sich nicht 100-prozentig an alle Schutzmaßnahmen halten.

So ist ein Einbruch häufig über ein gekipptes Fenster im Obergeschoss möglich, oder weil Sie die Eingangstür nur zugeschlagen haben, aber nicht zweifach verriegelt haben. Wasserschäden entstehen, weil der Aquastop der Waschmaschine doch nicht funktioniert und Sie nicht während des Betriebs, wie es vorgeschrieben ist, daneben gestanden haben, um sofort den Hauptwasserhahn abzustellen. Feuerschäden werden eingereicht und von der Versicherung abgelehnt, weil Sie, während der Adventskranz im Wohnzimmer brannte, in die Küche gelaufen sind, um nach dem Braten zu sehen.

All diese Fälle führen zu einem Ausschluss der Versicherungsleistung in 90% der deutschen Hausratversicherungen.

Prüfen Sie Ihren Vertrag

Lassen Sie es nicht soweit kommen und überprüfen Sie am besten sofort Ihren bestehenden Vertrag. Sollte dieser Einschluss nicht explizit in den Bedingungen auftauchen, fragen Sie bei Ihrer Versicherung nach, ob ein Einschluss möglich ist und was dieser kostet.

Wenn Ihre Gesellschaft dies nicht anbietet, dann fragen Sie am besten einen guten Versicherungsmakler danach. Bei einigen Gesellschaften ist es zudem möglich, einen neuen Vertrag heute schon mit Wirkung per sofort abzuschließen, gleichzeitig aber nur ca. 10% der Prämie zu bezahlen, solange Ihr alter bestehender Vertrag noch läuft. Das hilft Kosten zu sparen und nicht noch ein ganzes Jahr auf wertvollen Versicherungsschutz verzichten zu müssen.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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