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Zwischenrippenneuralgie: Behandeln Sie auch die psychischen Ursachen

Lesezeit: 2 Minuten Die Neuralgie zwischen den Rippen heißt bei Ärzten Intercostalneuralgie. Wie jedes psychosomatische Thema ist auch diese Neuralgie vielfältig. Erfahren Sie in diesem Artikel die beiden Hauptgründe für diese unangenehmen Beschwerden und lesen Sie, was Sie aus psychologischer Sicht dagegen tun können.

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Zwischenrippenneuralgie: Behandeln Sie auch die psychischen Ursachen

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Gestaute Wut

Alle Neuralgien haben psychologisch ein Thema gemeinsam: Die Patienten sind der Meinung, sie können sich nicht richtig wehren, also lassen sie es lieber gleich ganz sein. Die selbst verordnete Friedfertigkeit bekommt ihnen aber nicht – sonst käme es nicht zu einer Neuralgie.

Auf gleicher Höhe wie die Rippen sind die Oberarme. Damit bäumen wir uns auf und holen aus. Die Patienten möchten um sich schlagen vor Wut, fühlen sich aber zu schwach dafür. Sie können kniffligen Situationen nichts oder viel zu wenig entgegensetzen und weichen daher Menschen aus, die sie für zu stark halten.

Mein Tipp: Bei der Neuralgie trifft es oft Patienten, die als sanft, zuvorkommend und sehr freundlich gelten. Sie mögen keinen Streit. Aus Sicherheitsgründen schauen sie sich Verhaltensweisen von anderen Menschen ab und versuchen damit ihr Glück. Damit erzeugen sie am wenigsten Reibung.

Seien Sie nicht das Schmiermittel in der Gemeinschaft, in welcher Sie leben! Leben Sie Ihr eigenes Leben, anstatt andere zu kopieren! Sonst werden Sie diese unangenehmen Schmerzen niemals los. Setzen Sie dagegen und probieren Sie zuerst vorsichtig aus, wie weit Sie gehen können. Ihre Gegner sind schwächer als Sie denken. Und diese Gegner haben alle eine Schwachstelle.

Vielleicht hat Ihr kleiner Sohn ein Lichtschwert von Krieg der Sterne in seinem Schrank. Fragen Sie ihn danach und üben Sie heimlich mit diesem Plastikschwert, wie es sich anfühlt, jemanden zur Strecke zu bringen.

Schutzbedürfnis

Alle Beutel, Säcke und Höhlen im Körper haben psychologisch einen Bezug zu folgendem Thema: "Etwas im Innersten aufbewahren, das schutzbedürftig ist". In einem Korb wie dem Brustkorb können wir gewissermaßen auch etwas aufheben, beschützen, halten.

Es ist eine wunderbare Geste, einen Menschen zu beschützen und zu halten, besonders wenn er durch Erlebnisse aus der Kindheit verletzbar geworden ist. Erlebnisse, die ihn erneut verletzen: jedes Mal wenn er daran denkt! Jedes Mal. Die Interkostalneuralgie zeigt, dass die Patienten sich dem harten Leben "da draußen" im Moment nicht stellen können. Also meiden sie lieber die Konfrontation.

Mein Tipp: Wir werden immer dann krank wenn wir in die eine oder andere Richtung übertreiben. So ist das auch bei der Intercostalneuralgie. Wenn wir fast nur noch in der Vergangenheit leben und unsere Verletzungen aus der Kindheit beweinen, dann sind wir aus dem Gleichgewicht.

Ich möchte Ihnen auf keinen Fall raten, alles Geschehene unter den Teppich zu kehren. Ich rate Ihnen besonders bei immer wieder auftretenden Schmerzen dringend zur Therapie. Es sollte in der Therapie darum gehen, dass Sie schrittweise Ihre Rückwärtsgewandtheit zugunsten Ihrer Zukunft aufgeben. Erarbeiten Sie mit dem Therapeuten Möglichkeiten wie Sie Ihre Zukunft so gestalten können, dass Sie sich auch hundertprozentig darin wiederfinden. Ich wünsche Ihnen gute Besserung!

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