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Wie man durch richtiges Sitzen Rückenprobleme verhindert

Lesezeit: 2 Minuten Wer viel im Sitzen arbeitet, hat oft auch mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Kein Wunder, dass rund 70 Prozent der Deutschen regelmäßig mit Rückenproblemen zu kämpfen haben. Egal ob man am Schreibtisch oder am Steuer eines Fahrzeugs sitzt. Man verfällt schnell in eine ungünstige Körperhaltung. Die Folgen sind Verspannungen und Verkrampfungen in der Rückenmuskulatur, die dann auch schuld daran sind, wenn man sich den ganzen Tag mit Schmerzen herumplagen muss.

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Wie man durch richtiges Sitzen Rückenprobleme verhindert

Wie man durch richtiges Sitzen Rückenprobleme verhindert

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Im Extremfall kann sich durch zu langes und vor allem durch falsches Sitzen die Rückenmuskulatur sogar zurückbilden. Denn sie wird zu wenig beansprucht. Wie jeder Muskel bildet sich auch die Rückenmuskulatur zurück, wenn sie nicht trainiert wird. Und das tut sie beim Sitzen wenig bis gar nicht.

Merken Sie, dass Sie beim Sitzen oft eine krumme Position einnehmen? Fühlen Sie sich abends oft verspannt? Fällt Ihnen beim Blick in den Spiegel auf, dass Sie nicht aufrecht gehen oder stehen? Das kann an einer schlechten Sitzposition im Arbeitsalltag liegen. Die ist bei vielen die Hauptursache für die Rückenprobleme.

Richtig Sitzen muss man nicht lernen. Sie müssen nur daran denken.

Darum bekommen Sie hier 10 Tipps zum richtigen Sitzen:

  1. Vermeiden Sie es, lange in derselben Position zu sitzen. Die nächste Haltung ist immer die beste. Darum sollten Sie spätestens nach fünf Minuten die Sitzhaltung ändern, das aktiviert die Rückenmuskulatur.
  2. Bewegen Sie sich beim Sitzen hin und her und verlagern Sie Ihr Körpergewicht von einer Seite auf die andere. Bewegen Sie dabei Ihre Hüfte und Ihr Becken. Das Fördert die Durchblutung.
  3. Bleiben Sie nicht die ganze Zeit sitzen, sondern stehen Sie mindestens einmal pro Stunde auf und strecken Sie sich. Das entspannt nicht nur die Rückenmuskulatur. Sie können sich danach auch besser auf Ihre Arbeit konzentrieren.
  4. Versuchen Sie, nicht steif wie ein Stock zu sitzen. Bewegen Sie auch in regelmäßigen Abständen Kopf und Schultern, um die Muskulatur zu aktivieren. Aber Vorsicht: Vermeiden Sie ruckartige Bewegungen.
  5. Aufrechtes Sitzen schadet der Wirbelsäule. Um die Bandscheiben zu schonen, sollten Sie sich besser etwas zurück lehnen. Auch leicht nach vorne beugen ist besser, als aufrecht zu sitzen.
  6. Stellen Sie Ihren Arbeitsplatz auf Ihre Körpergröße ein. Ellenbogen und Knie sollten einen rechten Winkel bilden. Liegt der Winkel darunter, kann es zu Durchblutungsstörungen kommen.
  7. Setzen Sie sich auf die gesamte Sitzfläche und lehnen Sie sich an die Rückenlehne an. So können Sie die Lendenwirbel stützen und die Rückenmuskulatur entlasten.
  8. Arme und Hände können mit ihrem Gewicht die Schultern belasten. Darum legen Sie zumindest die Unterarme auf dem Schreibtisch oder Armlehnen ab. Das entlastet die Muskeln.
  9. Benutzen Sie einen Stuhl mit einer beweglichen Rückenlehne. Die passt sich Ihren Bewegungen an. So kann Ihr Rücken immer gestützt werden.
  10. Das Mobiliar muss stimmen. Ein durchgesessener Stuhl ohne Armstützen kann die Ursache für eine falsche Körperhaltung sein.

Bildnachweis: Andrey Popov / stock.adobe.com

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