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Stressmanagement: Was ist eigentlich Resilienz?

Lesezeit: 2 Minuten Sicher kennen Sie das auch: Zeitdruck, zu viel Arbeit, Reizüberflutung stressen uns und beeinträchtigen unsere Leistungsfähigkeit. Wir werden hektisch, unkonzentriert oder fahrlässig. Doch dann treffen wir immer wieder auf Menschen, die - wie der sprichwörtliche Fels in der Brandung - anscheinend unbeeindruckt vom turbulenten Geschehen ruhig und gelassen jeder Herausforderung trotzen. Haben sie ein anderes Stressmanagement, das sie so souverän sein lässt? Was ist ihr Geheimnis?

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Stressmanagement: Was ist eigentlich Resilienz?

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Das Zauberwort heißt Resilienz
Der Begriff geht auf das lateinische "resilio“ = „abspringen“ zurück. Menschen mit hoher Resilienz lassen sozusagen Stress und Konflikte an sich abprallen. Nun tun sie dies nicht, weil sie besonders unsensibel sind. Durch die Erfahrung in ihrer Familie und teils auch durch genetische Voraussetzungen haben sie die Stärke entwickelt, die ihnen ermöglicht, adäquat mit Lebensumständen umzugehen.

Was versteht man genau unter Resilienz?
Resilienz ist die Fähigkeit auch unter Druck, Klarheit und einen kühlen Kopf zu behalten. Schwierigkeiten, wie zum Beispiel Stress, werden als Herausforderung angesehen. Menschen mit hoher Resilienz erkennen darin die positiven Aspekte und die Möglichkeit einer positiven Veränderung. Daraus folgert, dass versucht wird, sie zu meistern, selbst wenn dabei Rückschläge in Kauf genommen werden müssen.

Wer immer wieder in den gleichen Stress erlebt und dabei einen größeren Resilienz-Faktor hat, wird daran eher etwas ändern, als jemand, der sich als Opfer fühlt und leidet. Ein Mensch mit Resilienz weiß, dass er durchaus auch Kummer und Misserfolge erleben wird. Durch seine Einstellung gelingt es ihm jedoch schneller, sich zu erholen. Resilienz bedeutet letztlich zu wissen, dass man das eigene Schicksal in großen Teilen selbst bestimmten kann. In diesem Sinne wirkt Resilienz stressreduzierend.

Kann man Resilienz lernen?
Die Wurzeln von Resilienz entwickeln sich bereits in der Kindheit. Zugewandte, stärkende und interessierte Familien fördern die Basiskompetenzen im Kindesalter, die später zu resilenteren Erwachsenen führen. Wichtig dabei ist, schon den Kindern ein positives Selbstkonzept mit auf den Weg zu geben. Wer weiß, dass er selbst durchaus in der Lage ist, wirksam und konstruktiv mit seinem Leben umzugehen, wird weitaus anpassungsfähiger auf Belastungen wie Stress reagieren.

Auch als Erwachsener haben Sie die Möglichkeit, Ihre persönliche Resilienz zu steigern. Lernen Sie, dass Krisen auch Chancen sein können. Selbst wenn Sie an den Umständen nichts ändern können, liegt es doch in Ihrer Kraft, das Beste daraus zu machen. Das hört sich leichter gesagt als getan an. Wenn Sie sich jedoch immer wieder klarmachen, dass es an Ihnen liegt, wie Sie über Ereignisse denken, werden Sie diese Denkweise zunehmend verinnerlichen. Ihr Stress wird damit weniger belastend.

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