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Stress und wie man ihn bewältigen kann

Lesezeit: 3 Minuten So gut wie jeder wird schon einmal gestresst gewesen sein von seinem Beruf, seiner Familie oder von finanziellen Dingen. Doch welcher Stress ist normal und wann führt Stress zu gesundheitlichen Problemen? Als Faustregel gilt: Was als Stress empfunden wird und worauf wir mit Stress-Symptomen reagieren, ist individuell verschieden. Jeder muss selbst herausfinden, was ihn belastet und was nicht.

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Stress und wie man ihn bewältigen kann

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Eustress und Disstress
Als Eustress wird die Art von Stress genannt, bei der man sich angenehm herausgefordert fühlt. Hier geht es in erster Linie um Probleme, denen man sich gewachsen fühlt und für die man eine Lösung hat. Fühlt man sich vor Aufgaben gestellt, die man nicht lösen kann und fühlt sich hauptsächlich überfordert nennt man den daraus resultierenden Stress Disstress. Disstress kann entstehen, wenn man sich selbst eine Aufgabe nicht zutraut oder wenn man in einer Situation ist, die einen tatsächlich überfordert.

Stress-Symptome
Reaktionen auf Stress finden in der Regel auf drei Ebenen statt. Zum einen gibt es Symptome auf der körperlichen Ebene, dann gibt es emotionale Probleme und auf der Verhaltensebene zeigt es sich, wenn man zu sehr unter Stress steht. Häufige Stress-Symptome sind Einschlafprobleme, Durchschlafprobleme, Grübeleien, Gefühle von innerer Leere, Herzrasen, Magenschmerzen, Migräne, Verdauungsprobleme und Bluthochdruck. Auch Nachtschweiß und Konzentrationsstörungen können Folgeerscheinungen von zu viel Stress sein.

Auf der emotionalen Ebene können Gefühle von Sinnlosigkeit von Traurigkeit oder auch von innerer Leere vorherrschen. Häufig klagen Menschen die schon sehr lange unter Stress stehen und kurz vor einem Burn-Out-Syndrom stehen über Antriebslosigkeit mangelnde Energie. Sie fühlen sich wie ausgebrannt. Im Verhalten kommt es häufiger als sonst zu Gefühlsausbrüchen. Gegenüber ihren Mitmenschen reagieren gestresste Menschen gereizt und weniger einfühlsam. Häufig haben sie das Bedürfnis allein zu sein und niemanden mehr zu sehen.  

Wege der Stressbewältigung – Stressoren ausfindig machen
Stressoren müssen individuell herausgefunden werden. Jeder muss selbst beurteilen, was ihn unter Stress setzt und was nicht. Für viele Menschen sind es berufliche Dinge, wie Zeitdruck, Überforderung, mangelnde Entscheidungsbefugnisse, zu große Verantwortung etc.

Für manche Menschen sind es familiäre Dinge. Die Sorge um den Sohn, der bald das Haus verlassen will und noch keine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Die Sorge um die Mutter, die schon alt ist und bald nicht mehr alleine wohnen kann. Probleme in der Partnerschaft oder auch mit anderen Verwandten lösen bei vielen Menschen Stress-Reaktionen aus. Auch finanzielle Probleme können zu erheblichem Stress führen.

Stressbewältigung – Stressmanagement
Um aus dem Kreislauf der Überforderung, dem daraus resultierenden Einbruch der Leistungsfähigkeit und der daraus wiederum resultierenden Überforderung wieder heraus zu kommen, müssen konkrete Gegenmaßnahmen getroffen werden. Zunächst gilt es die jeweiligen Stressoren klar zu erkennen und diese möglichst auszuschalten. Ist dies nicht möglich, muss die stressende Wirkung der einzelnen Faktoren herabgesetzt werden. Fühlt man sich durch einen zu engen Terminplan ständig unter Druck gesetzt und hetzt durch den Alltag, gilt es Pausen in den Tagesplan zu integrieren, die dann auch eingehalten werden können.

Häufig reichen schon kleine Pausen um nicht ganz ausgebrannt zu sein am Ende des Tages. Auch regelmäßige Bewegung und Entspannungsübungen können helfen den alltäglichen Stress besser zu bewältigen. Kommt der Druck der auf einem liegt, hauptsächlich aus dem Inneren (möchte man zum Beispiel unbedingt perfekt sein oder will man es allen gleichzeitig recht machen) müssen die so genannten inneren Antreiber zunächst identifiziert und dann besänftigt werden.  

Stress-Prävention
Die beste Therapie ist wohl die Prävention. Wer rechtzeitig anfängt einer potentiellen beruflichen oder familiären Überforderung entgegen zu wirken, gerät weniger in Gefahr an psychosomatischen Symptomen zu erkranken und sich immer weiter in Richtung eines Burn-Out zu bewegen. Hilfreich kann es sein, wenn man sich selbst ab und zu klar macht, wo man auftanken kann, was einem gut tut, wobei man sich vom Stress des Alltags erholen kann.

Für den einen ist das möglich wenn er schöne Musik hört, der andere ist gerne in der Natur, der dritte liebt gute Filme usw. Auch hier gilt es für jeden individuell herauszufinden, womit man den eigenen Tank wieder auffüllen kann. Je mehr man darauf achtet, sich nicht ständig zu überfordern, desto geringer ist das Risiko, aufgrund von Stress-Reaktionen krank zu werden und für längere Zeit auszufallen.

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