Praxistipps

Sprechen mit Tieren: Tierkommunikation leicht gemacht?

Lesezeit: 2 Minuten Sprechen mit Tieren: Kaum ein anderes Lebewesen braucht mehr Hilfe und Verständnis als das Haustier. Viele Menschen halten sich Tiere, aber nur wenige verstehen sie. Dabei hat jedes Tier eine Sprache, die Mensch erlernen kann, wenn er/sie nur möchte.

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Sprechen mit Tieren: Tierkommunikation leicht gemacht?

Sprechen mit Tieren: Tierkommunikation leicht gemacht?

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Körper- und Lautsprache von Tieren

Die beliebtesten Haustiere Hund und Katze haben eine sehr ausdrucksstarke Körpersprache. Im Zusammenleben mit dem Menschen haben sie auch ihre Lautsprache erweitert. Sie passen sich also an uns an. Wir Menschen sind gewohnt, den Worten mehr Gewicht zu verleihen als den Gesten.

Körpersprache von Tieren erlernen

Mittlerweile bieten viele Kommunikationstrainer auch Kurse in Körpersprache an, allerdings nach wie vor auf die menschliche Spezies beschränkt. Dabei können wir durchaus lernen, mit unseren Haustieren zu kommunizieren, indem wir auf ihre Körpersprache achten. Am Bekanntesten ist wohl das Schwanzwedeln des Hundes. Aber wie kann man z. B. die Körpersprache einer Schildkröte deuten?

Information über die Spezies einholen

Jeder Tierhalter/jede Tierhalterin ist aufgefordert, sich ausführlich mit dem Haustier ihrer/seiner Wahl auseinanderzusetzen. Auch sollte jede/r Tierhalter/in sich gut überlegen, welche Tierart zu ihm/ihr passt, bevor er/sie sich beispielsweise eine exotische Tierart zulegt.

Kinder in den Informationsprozess einbeziehen

Auch Kinder, die sich Tiere wünschen, sollten vorab informiert werden, wie das gewünschte Tier kommuniziert und was es zum Glücklichsein braucht.

Tierische Gespräche

Leider ist auch die Kommunikation mit Tieren auf einen relativ kleinen Wortschatz beschränkt. Man kann also auch mit einem Papagei keine tief schürfenden Diskussionen führen. Oder doch? Man kann. Und zwar nicht nur mit Papageien, sondern auch mit Hunden, Katzen, Pferden und sogar Stubenfliegen. Wichtig ist hierbei der Respekt vor dem anderen Lebewesen, ein Verständnis dafür, dass wir alle aus dem gleichen Stoff gemacht sind und uns dieselbe Welt teilen.

Man sieht nur mit dem Herzen gut…

Wenn man sich selbst in ein inneres Gleichgewicht bringt und zulässt, dass ein Tier auch eine Meinung haben kann, die es nicht mit Worten, sondern mit dem Herzen ausdrückt, erschließen sich erstaunliche Gesprächsmöglichkeiten.

Erweiterung der Sinne

Einen gute Einstieg bietet das Buch „Tierkommunikation: Das praktische Einsteigerbuch in die Sprache der Tiere“ von Dawn Brunke-Baumann. Hier lernt man, wie einfach es sein kann, sich mit einer Stubenfliege auf einen Gedankenaustausch einzulassen. Oder wollten Sie noch nie wissen, wie es ist, die Welt durch die faszinierenden Augen der Fliege zu sehen?

Wir erfahren vieles über andere Sinneswahrnehmungen, erweitern unser Weltbild und werden Teil der kosmischen Einheit.

Ein weiteres Buch zur Tierkommunikation, welches ich sehr empfehlen kann ist von Amelia Kinkade und trägt den Titel „Tierisch gute Gespräche“.

Mitspracherecht

Also, wenn Sie in der Vorweihnachtszeit überlegen, sich und ihrer Familie ein Tier anzuschaffen, wieso fragen sie nicht mal das Tier selbst, ob es mit Ihnen kommen möchte und was es sich für ein Heim wünscht.

Aber Achtung: Denken Sie immer daran: Tiere darf man nicht enttäuschen. Sie verstehen keine Lügen und erwarten, dass man Versprechen auch einhält. Es gibt nichts Schöneres auf der Welt, als das Vertrauen eines Tieres gewonnen zu haben.

Bildnachweis: ZoomTeam / stock.adobe.com

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