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Selbstvertrauen: Wie Sie es gezielt aufbauen können

Lesezeit: 2 Minuten Wir alle kennen Situationen, in denen wir unsicher sind und daran zweifeln, einer bevorstehenden Herausforderung gewachsen zu sein. Werde ich den neuen Job meistern oder scheitern? Werde ich im neuen Team so akzeptiert, wie ich bin oder abgelehnt? Schaffe ich es, im nächsten Meeting meine Idee zu präsentieren oder traue ich mich wieder nicht? Was kann ich tun, um mehr Selbstvertrauen aufzubauen?

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Selbstvertrauen: Wie Sie es gezielt aufbauen können

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Ob in der Familie, in der Freizeit oder am Arbeitsplatz, täglich werden wir mit Situationen konfrontiert, die wir meistern müssen. Und hier kommt unser Selbstvertrauen zum Tragen: Wenn wir uns unserer Sache nicht sicher sind, können wir nur darauf vertrauen, dass es funktionieren wird. Wir müssen uns selbst vertrauen und an unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten glauben.

Es ist jedoch unmöglich, mit Sicherheit zu sagen, dass wir in jeder Situation allen Anforderungen zu 100 Prozent gewachsen sein werden. Dazu ist die Welt zu komplex und die eigenen und fremden Erwartungshaltungen an unsere Person, an unsere Fähigkeiten und unser Verhalten sind hoch. Doch wir können lernen, mit Wahrscheinlichkeiten umzugehen, wo wir uns Sicherheiten wünschen.

Dabei kommt es auf eine gesunde Mischung von Selbstzweifeln und Selbstvertrauen an. Zu viele Selbstzweifel blockieren uns und zu wenig Selbstvertrauen macht uns unsicher. Zu viel Selbstvertrauen kann uns dagegen überheblich machen und zu wenig Selbstzweifel lassen uns unvorsichtig werden. Hier erfahren Sie, wie Sie zu viel Selbstzweifel überwinden und Selbstvertrauen aufbauen können.

Wie Sie Selbstzweifel überwinden

Angst und Selbstzweifel schützen uns vor Gefahren, machen uns vorsichtig und warnen uns vor Bedrohungen. Zu viele Selbstzweifel blockieren uns jedoch und führen zu Vermeidungsverhalten oder Perfektionismus. Grundlage für unsere Selbstwertung ist der soziale Vergleich. Ständig vergleichen wir uns mit anderen. Damit, was sie haben, was sie tun und wie sie sind. Daraus resultiert oft das Gefühl, den eigenen und fremden Ansprüchen (noch) nicht zu genügen.

Das kann zu erheblichen Selbstzweifeln führen.

Um Selbstzweifel zu überwinden ist es sinnvoll,

  • seinen Ängsten ins Auge zu sehen und zu lernen, konstruktiv damit umzugehen und
  • sich bewusst zu machen, mit wem man sich vergleicht und seine Vergleichsperson realistisch auszuwählen.

Wie Sie Ihr Selbstvertrauen Schritt für Schritt aufbauen

Passend zu unserem Selbstbild, richten wir uns im Laufe unseres Lebens eine Komfortzone ein. Das ist ein Umfeld, in dem wir uns auskennen und deshalb sicher fühlen. Jede Veränderung hat Auswirkungen. Mehr Selbstvertrauen im Alltag wird Ihnen dabei helfen, mehr von den Dingen zu machen, die Sie schon immer tun wollten.

Doch wenn Sie sich bewegen, können Sie auch anecken. Deshalb werden Sie an den Grenzen Ihrer Komfortzone nicht nur Ihr frisch gestärktes Selbstvertrauen benötigen. Sondern Sie werden auch Kraft brauchen, um gegen die Kritik anderer zu handeln und gegen Ihren eigenen inneren Schweinehund anzugehen und sich anzustrengen.

Alles sofort und auf einmal verändern zu wollen, ist ein Wunschtraum. Gehen Sie besser rücksichtsvoll mit sich selbst um. Erwarten Sie nicht von sich, über Nacht ein neuer Mensch zu werden. Stattdessen sollten Sie Ihr Selbstvertrauen Schritt für Schritt aufbauen:

  • Schaffen Sie sich neue Möglichkeiten und machen Sie neue, positive Erfahrungen.
  • Hinterfragen Sie Ihre Ausreden, durch die Sie sich davon abhalten lassen, den nächsten Schritt zu tun.
  • Fassen Sie die Kritik anderer als Rückmeldung zu Ihrem Verhalten und nicht sofort als Ablehnung Ihrer Person auf.
  • Gehen Sie in überschaubaren Schritten vor und überfordern Sie sich nicht.
  • Denken Sie daran, dass wir neue Verhaltensweisen nur über einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten so einüben können, dass wir uns sicher damit fühlen.

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