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Ranunculus bulbosus: vielseitiger Helfer im Einsatz

Lesezeit: 2 Minuten Ranunculus bulbosus, der Knollige Hahnenfuß, ist im Volksmund auch als Butterblume bekannt. Die krautige Pflanze ist nicht nur ein bekanntes Mittel gegen Heuschnupfen, sondern wirkt u. a. auch bei vielen Erkrankungen und Beschwerden, die bei Temperaturwechseln und Kälte auftreten. Auch als Erste Hilfe bei akuten Schmerzen kommt Ranunculus bulbosus zum Einsatz.

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Ranunculus bulbosus: vielseitiger Helfer im Einsatz

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Vor allem als Heuschnupfenmittel kommt Ranunculus Bulbosus
gern und oft zum Einsatz und wirkt besonders gut gegen brennende Augen und Jucken am Gaumen. Aber die weitverbreitete kleine Pflanze kann noch mehr: Verwendet wird sie u. a. auch bei durch Viren ausgelösten Hauterkrankungen wie Windpocken, Herpes oder Gürtelrose, bei denen sich mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen bilden.

Beschwerden

Oftmals sind diese Erkrankungen verbunden mit Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Nervenreizungen oder -schmerzen. Hilfreich ist Ranunculus bulbosus auch bei rheumatischen Beschwerden und Erkrankungen im Brustraum in Verbindung mit stechenden, drückenden oder brennenden Schmerzen. Zum Anwendungsgebiet zählen darüber hinaus Neuralgien, Myalgien und Alkoholismus bzw. Beschwerden infolge von Alkoholmissbrauch.

Die beruhigenden Eigenschaften von Ranunculus bulbosus helfen übrigens auch bei der Entgiftung im Rahmen einer Alkoholentwöhnung.

Schmerzformen

Ranunculus bulbosus kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn mit der Erkrankung oder den Beschwerden eine fallende Körpertemperatur einhergeht oder auch nur geringe Bewegungen die Schmerzen verschlimmern. Typische Schmerzen und Beschwerden, die damit behandelt werden, sind Druckschmerz, Stechen, Jucken und Brennen in den betroffenen Körperteilen. Die Beschwerden treten oftmals plötzlich auf und kündigen sich durch ein Kribbeln an.

Allgemeine Symptome und Modalitäten

Zu den allgemeinen Symptomen der Erkrankungen und Beschwerden, die mit Ranunculus bulbosus behandelt werden können, zählt neben Frösteln und einem Kältegefühl im Brustbereich vor allem ein starkes Durstgefühl. Zu beachten ist, dass der Durst eher mit warmen Getränken gelöscht werden sollte – Wärme verbessert das Befinden und die Symptome. Ebenfalls förderlich wirkt ein ausgewogenes, leckeres Essen, am besten in Gesellschaft. Dem Verlangen nach fetten, schweren Speisen sollten Sie bei Beschwerden besser nicht nachgeben.

Meiden Sie Alkohol, Essig und Saures! Eher verschlechtern können sich die Symptome vor allem bei Temperaturänderungen, feuchter Kälte und nassem, stürmischem Wetter. Auch Berührungen, Druck und Dehnungen tragen zur Verschlechterung des Allgemeinzustandes bei. Betroffene leiden in der Regel unter starken Stimmungsschwankungen und Überempfindlichkeit gegenüber allen Sinneseindrücken. Sie sind schnell gereizt oder gar zornig, können sich aber auch durch Erschöpfung, Entmutigung, Grübeleien und Antriebslosigkeit auszeichnen.

Dosierung und Einnahme

Welche Potenz in welcher Dosierung zur Anwendung kommt, ist davon abhängig, wie stark körperliche und psychische Symptome ausgeprägt sind. Beschränken sich die Beschwerden weitgehend auf körperliche Symptome, reichen die D-Potenzen in der Regel aus, um eine Besserung herbeizuführen. Üblich ist eine Dosis von dreimal täglich 3 bis 5 Streukügelchen.

Sind die psychischen Symptome stark ausgeprägt oder ist die Erkrankung akut, kommen C-Potenzen wie C30 oder C300 zum Einsatz. Hier reicht oftmals eine Einnahme einmal pro Tag, um das Wohlbefinden zu steigern und die Symptome abklingen zu lassen. Kinder können Ranunculus bulbosus auch in Form von Tropfen einnehmen, die dreimal täglich gegeben werden sollten.

Bei der Einnahme von Ranunculus bulbosus sollten Sie auf Essig, Wein und Alkohol im Allgemeinen verzichten. Bessern sich die Beschwerden, sollte das Präparat abgesetzt oder die Einnahme zumindest in Absprache mit dem behandelnden Arzt oder Homöopathen reduziert werden.

Mehr zu dem Thema finden Sie in Das homöopathische Mittel Ranunculus Bulbosus!

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