Homöopathie Praxistipps

Natrium chloratum in der Schwangerschaft

Lesezeit: 2 Minuten Natrium chloratum hilft schwangeren Frauen bei der Linderung diverser Symptome. Doch auch ohne Schwangerschaft hat das homöopathische Mittel zahlreiche Einsatzgebiete. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.

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Natrium chloratum in der Schwangerschaft

Natrium chloratum in der Schwangerschaft

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Natrium Chloratum ist im alltäglichen Gebrauch als Kochsalz bekannt. Der veraltete Begriff lautet Natrium muriaticum. Es ist das Salz der Salzsäure und hat unzählige Einsatzbereiche, wie zum Beispiel als Konservierungsmittel, als Auftau- und Futtermittel oder im industriellen Einsatz bei der Glasverarbeitung. In der Natur kommt es im Meerwasser, als Steinsalz oder als Halit vor. Gewonnen wird es in Bergwerken oder Salzgärten, die in der Nähe der Küste liegen.

In Maßen ist Salz bedenkenlos, bei übermäßigem Verzehr oder einem zu niedrigen Salzgehalt im Blut kann es aber zu Beschwerden oder sogar Erkrankungen kommen. Schon in der Antike und im Mittelalter galt Salz als Heilmittel und wurde für Salben, Verbände und Badezusätze verwendet.

Natrium chloratum hat zahlreiche Einsatzgebiete

Natrium chloratum, das homöopathische Mittel, wird aus Steinsalz gewonnen. Es wird in kochendem Wasser gelöst, gefiltert und das Wasser verdunstet anschließend. Menschen, die aufgrund eines langwierigen Kummers körperliche Beschwerden entwickelt haben, werden häufig mit Natrium chloratum behandelt. Diese Personen sind häufig sehr sensibel, introvertiert, loyal, hilfsbereit und mitfühlend. Sie können allerdings auch launisch reagieren. Rein optisch haben Natrium chloratum Patienten häufig eine blasse Haut, eine breite Statur, wässrige Augen und ihr Gesicht wirkt aufgedunsen.

Weitere Anwendungsgebiete für das homöopathische Mittel sind Scheidenausfluss mit einem eiweißartigem Schleim, Erkältungen, Kopfschmerzen, die über den Augen sitzen und Sehstörungen verursachen, Entzündungen des Zahnfleischs, Geschwüre im Mund oder Veränderungen der Haut, die mit Furunkeln oder Warzen einhergehen. Auch bei Schuppenflechte und Lippenherpes kann Natrium chloratum helfen – ebenso bei Sodbrennen und Verstopfung.

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Schwangeren Frauen hilft Natrium chloratum bei Rückenschmerzen und Sodbrennen

In der Schwangerschaft kann Natrium chloratum bedenkenlos angewendet werden. Schwangeren Frauen hilft das homöopathische Mittel bei Rückenschmerzen und bei Sodbrennen. Beide Symptome werden durch den Druck des Babys verursacht. Eine Blutarmut in der Schwangerschaft kann ebenfalls gut mit Natrium chloratum behandelt werden. Diese Blutarmut geht häufig mit einer chronischen Müdigkeit und einer Leistungsschwäche einher und beeinflusst die Schwangeren stark in ihrem positiven Empfinden.

Bei einer Immunschwäche, die durch die Schwangerschaft verursacht wird und einem Lippenherpes, der dadurch entsteht, kann das homöopathische Mittel ebenfalls verwendet werden. Auch bei chronischer Schlaflosigkeit, Ängsten und Schwangerschaftsdepressionen kann Natrium chloratum verordnet werden.

Es sind keine Nebenwirkungen von Natrium chloratum bekannt. Einzig eine Erstverschlimmerung ist am Anfang möglich, die aber nach kurzer Zeit abklingen sollte. Geschieht dies nicht, sollte das Mittel abgesetzt werden.

Je nach Einflüssen verbessern oder verschlechtern sich die Symptome

Eine Verschlechterung der Symptome tritt dann ein, wenn sich die Personen am Meer aufhalten und die salzige Luft einatmen. Darüber hinaus sind auch Anstrengung, Kälte, Geräusche, Licht, Sonne, Hitze, Stress und psychische Belastungen Gift für die Natrium chloratum-Patienten. Eine Besserung kann durch frische Luft, kalte Bäder, eine verringerte Nahrungsaufnahme, Schwitzen und Waschungen mit kaltem Wasser erreicht werden.

Wie Natrium chloratum dosiert wird, hängt von der Intensität der Symptome ab. Drei Mal fünf Globuli pro Tag in den Potenzen D6 oder D12 bieten sich an. Bei Beschwerden, die immer wiederkehren, empfiehlt sich die Gabe von einmal wöchentlich D30. C30 kommt bei chronischem Leiden einmalig zum Einsatz.

Bildnachweis: SianStock / stock.adobe.com

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