Fotografie Praxistipps

Kulinarische Meisterwerke perfekt ablichten

Ob Sie Ihre Rezepte in Foren wie chefkoch.de, daskochrezept.de oder kochbar.de einstellen wollen - besonders gut kommen die vorgeschlagenen Rezepte bei den Lesern an, wenn diese mit entsprechenden Fotos versehen sind. Food-Fotografie ist jedoch weit mehr als einfach das "Knipsen" der zubereiteten Speisen. Lesen Sie hier eine Auswahl der wichtigsten Tipps zum Thema Food-Fotografie.

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Kulinarische Meisterwerke perfekt ablichten

Tipps 1: Kamera als Koch-Ausstattung
Legen Sie nicht nur Rührschüssel, Messer und Co. parat, wenn Sie ein kulinarisches Meisterwerk zaubern wollen, sondern halten Sie auch Ihre Kamera samt Ausrüstung bereit. Denn wenn das Essen erst einmal zubereitet ist, werden Sie im Zweifelsfall nicht mehr die Kameraausrüstung zusammen suchen.

Food-Fotografie braucht mehr als die Fotofunktion des Handys zu bieten hat. Also probieren Sie vor dem Kochen/Backen Ihre Kameraausrüstung aus: Ist die Speicherkarte eingesteckt und leer? Ist der Akku ausreichend geladen? Wie sieht es mit dem (externen) Blitz aus. Wenn vorhanden: Wie baue ich das Stativ auf? Nur wer die Food-Fotografie als Bestandteil des Kochens ansieht, wird gute Food-Fotos erschaffen.

Tipp 2: Food-Fotos und ISO-Zahl
Food-Fotografie findet oftmals in Räumen statt. Und deutsche Küchen sind nicht alle von Licht durchflutet. Sprich: Die Lichtverhältnisse bei der Food-Fotografie unter (ambitionierten) Hobby-Köchen und -Fotografen sind alles andere als optimal. Um trotzdem gute Bildergebnisse zu erzielen, sollte Ihre Digitalkamera einen großen ISO-Bereich abdecken. Ideal für die Food-Fotografie sind Kameras, bei denen sich ISO-Werte von 3200 und mehr einstellen lassen. So gelingen auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Food-Fotos.

Tipps 3: Das richtige Objektiv
Wenn Sie für Ihre Food-Fotografie eine Spiegelreflexkamera einsetzen können, dann achten Sie darauf, welches Objektiv Sie auswählen. Dieses sollte für Macroaufnahmen – sprich nah ran ans Objekt bei hoher Lichtempfindlichkeit – ausgerichtet sein. Wenn Sie eine Kompaktkamera nutzen, ist eine gute Macrofunktion (Macro Modus) hilfreich.

Tipp 4: Blitz und Food-Fotos
Food-Fotos gelingen am besten bei natürlichem oder aber dem natürlichen ähnlichem Licht. Ideal sind Aufnahmen im Freien. Wobei hier die sommerliche Mittagssonne vermieden werden sollte. Ansonsten können indirekte Lichtquellen eingesetzt werden. Und: Vermeiden Sie bei der Food-Fotografie den Einsatz von direktem Blitz. Wenn Sie blitzen möchten, dann setzen Sie auch diesen indirekt ein. Sonst wirft Ihr kulinarisches Meisterwerk unschöne Schatten auf sich selbst.

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