Homöopathie Praxistipps

Homöopathische Spinnenmittel: Tarentula hispanica

Lesezeit: 2 Minuten Tarentula hispanica ist wohl das bekannteste Spinnenmittel, das in der Homöopathie verwendet wird. Die Symptome die ein Mensch bekommt, wenn er von einer Tarantel gebissen worden ist, sind denen ähnlich, die diejenigen haben, denen das homöopathische Mittel Tarentula hispanica konstitutionell helfen kann.

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Homöopathische Spinnenmittel: Tarentula hispanica

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Das homöopathische Spinnenmittel Tarentula hispanica
Menschen, die Tarentula hispanica als Konstitutionsmittel benötigen, leben intensiv. Sowohl ihre Gefühle als auch ihre Beschwerden sind intensiv. Kinder, die Tarentula benötigen, scheinen über ein schier endlosen Energievorrat zu verfügen. Sie sind ständig in Bewegung und werfen sich nachts oft stundenlang im Bett herum und sind sogar unruhig wenn sie schlafen. Häufig sind sie wie alle Spinnenmittel in der Homöopathie extrem geräuschempfindlich und achten sehr auf ihre Beweglichkeit.

Tarentula hispanica – grell, intensiv, leidenschaftlich
Wie bei fast allen Spinnenmitteln wird die Unruhe bei Tarentula durch eine Überreizung des Nervensystems ausgelöst. Die Sinne sind hellwach. Ständig läuft das neurologische System auf Hochtouren. Das kann auch zu Beschwerden wie Chorea und Veitstanz oder auch zu rheumatischen Herzproblemen führen.

Häufig haben Menschen, die mit Tarentula erfolgreich behandelt werden, die Fähigkeit andere Menschen zu manipulieren und zu kontrollieren. Heftige Gefühle wie Rache, Eifersucht und Hass sind ihnen nicht fremd. Sexualität und Macht sind für sie faszinierende Themen, die in ihrem Leben eine große Rolle spielen.

Tarentula hispanica in der homöopathischen Behandlung von Kindern
Kinder, die sehr unruhig und manipulativ sind, die nur wenig Schlaf brauchen und die sich nur bei Musik ein bisschen entspannen können, benötigen häufig Tarentula hispanica. Tarentula hispanica wird häufig mit Belladonna verwechselt. Die Intensität der Symptome und das teilweise heftige und zerstörerische Verhalten ähneln einander.

Während Belladonna aber auf die Einschränkung seiner Bewegungsfreiheit im weitesten Sinne mit den typischen Symptomen reagiert, scheinen Tarentula-Kinder immer unter Strom zu stehen und sich irgendwie abreagieren zu müssen. Belladonna-Kinder sind auch weniger manipulativ und simulieren in der Regel keine Krankheiten, was Tarentula-Kinder sehr gerne und auch glaubhaft tun.

Heilungsschritte unter Tarentula hispanica
Eine Gabe des homöopathischen Mittels Tarentula hispanica kann – wenn es das passende Mittel für den Menschen ist, der es nimmt (das Similimum) – zu einer Beruhigung des überreizten Nervensystems führen und damit zu einer Entspannung im Organismus sorgen. Menschen, die sich vorher wie getrieben gefühlt haben, sind danach wieder in der Lage mal einen Moment zu entspannen und einfach nur zu genießen.

Die neurologischen Beschwerden nehmen ab. Das Essverhalten, wenn es sich problematisch gestaltet hat, normalisiert sich wieder. Der Mensch, erreicht ganz einfach wieder eine gewisse Ruhe und Gelassenheit und verliert damit auch die meisten seiner Beschwerden. 

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