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Homöopathie für Katzen: So nutzen Sie Lachesis

Lesezeit: 2 Minuten Lachesis gehört zu den homöopathischen Polychresten. Diese Mittel zeigen in der Tierhomöopathie ein großes Wirkungsspektrum. Lachesis Katzen zeichnen sich durch starke Eifersucht im Verhalten ebenso aus wie durch übermäßigen Futterneid. Es ist aber für Katzen auch bei vielen Erkrankungen sehr hilfreich.

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Homöopathie für Katzen: So nutzen Sie Lachesis

Homöopathie für Katzen: So nutzen Sie Lachesis

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Lachesis ist ein Mittel für Katzen, die mit starker Eifersucht auf einen Katzenkumpel oder einen Menschen reagieren. Diese Eifersucht zeigt sich in starker Unverträglichkeit mit anderen Katzen. Häufig stürzt sich die Katze ohne ersichtlichen Grund auf die Zweitkatze oder sie reagiert mit übersteigertem Futterneid. Manchmal geht sie sogar soweit, dass sie eine andere Katze gezielt versucht zu beseitigen.

Lachesis-Katzen reagieren schnell überreizt oder zeigen eine heftige Übererregbarkeit sowie starkes Misstrauen. Sie kann auch sehr streitsüchtig gegenüber anderen Katzen sein, allerdings ist sie ihrem Menschen gegenüber auch sehr gutmütig.

Depressionen gehören allerdings ebenfalls zu diesem Arzneimittelbild, die auch bei Katzen auftreten können, wenn sie ihr Leben nicht so gestalten können, wie sie es gerne würden. Ängstlich und hysterisch könnte man diesen Katzentyp ebenfalls beschreiben. Bei Angst können nervöse Störungen bei der Katze auftreten.

Alles Enge um den Hals wird als unangenehm empfunden, darum mögen Lachesis-Katzen keine engen Halsbänder und es können sich gerade im Halsbereich Beschwerden bei Berührungen zeigen. Oft treten Beschwerden auch bei der Katze nach dem Schlaf auf, die vorher nicht da waren.

Sehr wichtig erscheint auch, dass nach einer Kastration Aggressivität der Katze auftreten kann, dann ist Lachesis ein hilfreiches Mittel, um sie aus dieser wieder heraus zu holen.

Lachesis-Katzen leiden oft an Erkrankungen, die im Bewegungsapparat zu finden sind, aber auch Entzündungen, wie Ohrenentzündungen, Angina oder Zahnfleischentzündungen. Dieses Mittel sollte man also anwenden, wenn die Katze vom Verhalten her in das Mittelbild passt.

Krankheitssymptome treten häufig auf der linken Seite zuerst auf und die Katze lässt sich an den betreffenden Stellen nicht anfassen, weil die Haut dadurch sehr schmerzempfindlich ist. Licht- und Geräuschempfindlichkeit können zu den Krankheitssymptomen zusätzlich auftreten. Durchfall mit beigemengtem Blut oder Krämpfe des Darms, Eierstockzysten bei der Kätzin oder Prostataentzündungen beim Kater deuten ebenfalls auf Lachesis hin.

Bei Entzündungen im Halsbereich tritt meist auch fehlender Appetit auf und ist ebenso ein Leitsymptom zu diesem Mittel. Das Mittel kann in der D30 1 x täglich 3 – 5 Globuli 1 – 2 Wochen, bis zur Besserung, verabreicht werden.

Bildnachweis: ??? ????? / stock.adobe.com

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