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Die Katze beißt und kratzt – helfen Sie mit Homöopathie

Lesezeit: 2 Minuten Was tun, wenn die Katze aggressiv gegen ihren Menschen reagiert? Katzen können dann sehr unangenehme Mitbewohner sein. Dieses Verhalten ist nicht immer mit Aggressionen verbunden, sondern kann auch aus Angst entstehen. Die Homöopathie hilft der Katze, ausgeglichener zu werden.

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Die Katze beißt und kratzt – helfen Sie mit Homöopathie

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Warum Katzen beißen und kratzen

In den meisten Fällen handelt es sich einfach nur um Missverständnisse unter Mensch und Katze. Wenn die Katze beißt und kratzt ist es in der Regel instinktives Verhalten, mit dem sie versucht, ihren Menschen auf Abstand zu halten oder ihre Angst zu zeigen. Katzen sind normalerweise nicht aggressiv, sondern versuchen nur, ihrem Menschen zu zeigen, dass sie bestimmte Dinge nicht mögen.

Andererseits handelt es sich oft um umgeleitete Jagdaggressionen. Dabei versucht die Katze die aufgestauten Triebe, die ihr die Natur mitgegeben hat um überleben zu können, abzubauen. Jagen ist essentiell für Katzen, sie müssen in der Natur Beute schlagen, um nicht zu verhungern. Die Natur hat ihnen deswegen diese Art der Aggressionen mitgegeben, die nur in der Jagd abgebaut werden kann. Da unsere Katzen heute leider oft einen gefüllten Fressnapf vorfinden, muss man ihr ermöglichen, die Triebe im Spiel abzubauen.

Spielen mit der Katze senkt ihr Aggressionspotential

Spielt man zu wenig mit der Katze, stauen sich die Triebe und sie versucht alles was sich bewegt zu fangen. Schnell wird dieses Verhalten vom Menschen als aggressiv eingestuft. Gejagt werden bei diesem Triebabbau Füße und Hände des Menschen oder das ihr angebotene Spielzeug.

Für die Katze ist es meist besser, wenn sie bewegliches Spielzeug angeboten bekommt, da Katzen Bewegungsseher sind und alles, was sich nicht bewegt, nur sehr unscharf erkennen können. Dazu gibt es bewegliches, batteriebetriebenes Spielzeug, mit dem sich die Katze sehr schön alleine beschäftigen kann. Viele Katzen würden wesentlich weniger aggressiv reagieren, wenn sie genug spielen würden.

Angst kann Aggressionen bei Katzen auslösen

Angst ist ebenfalls ein Auslöser für falsch verstandene Aggression einer Katze. Tiere haben nur zwei Möglichkeiten, um auf angstauslösende Situationen zu reagieren. Entweder ziehen sie sich zurück oder sie greifen an. Wenn ihr Rückzug mehrfach keine Erlösung gebracht hat, wird sie versuchen, eine andere Variante zu probieren.

Sie greift an, frei nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Hat sie damit mehrfach Erfolg und man lässt sie dadurch in Ruhe, wird sie dieses Verhalten immer öfter anwenden. Eine Verhaltensberatung kann hier Klärung bringen, um zu erfahren wie man sich verhält, damit dieses Verhalten nicht automatisiert wird.

Man sollte auf jeden Fall versuchen, die zur Aggression führenden Situationen zu vermeiden, damit die Katze sich wieder normal verhalten kann. Erlauben Sie ihr den Rückzug. Sicher gibt es auch Katzen, die durch schlechte Behandlung aggressives Verhalten zeigen und erst zu dem gemacht wurden, was sie nun sind. Hier kann Geduld und Liebe eine Verhaltensänderung bringen.

Gegen Menschen aggressive Katzen homöopathisch behandeln

Die Homöopathie bietet bei Gemütsverstimmungen der Katze viele Möglichkeiten, dem Tier ausgleichend zur Seite zu stehen.
Hierbei sollte das homöopathische Mittel möglichst gut zum Tier passen und das Arzneimittelbild dazu ausreichend mit ihrem Gemütszustand übereinstimmen.

  • Aurum hilft Katzen, die sich nur gegen bestimmte Personen dominant verhalten.
  • Katzen, die mit Eifersucht reagieren und deshalb aggressiv sind, benötigen meist Hyoscyamus oder Lachesis, wobei Lachesis eines der Mittel ist, das als sehr wichtig bei Aggression durch Eifersucht angesehen wird.
  • Bei Katzen die eher ängstlich und schreckhaft reagieren und die dadurch mit Aggressivität reagieren, setzt man Stramonium ein.

Bildnachweis: sonyachny / stock.adobe.com

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